reingeschlüpft

Wusstest du…?

Weil mir Instagram nach schweißtreibenden 5 Minuten Tipparbeit das Hochladen meines Bildes verweigerte (wahrscheinlich habe ich den Server mit meinen irren Facts gesprengt) und somit verhinderte, dass ihr wieder ein wenig mehr über mich erfahren hättet, verlagere ich diese wagemutige Idee ins Internet und schreibe passend zum Sonntag einen kleinen Beitrag über mich. Das ist ja schon recht selten.

Irgendwie ist es ja doch immer interessant etwas mehr über die Person zu erfahren, die man sich ab und an mal ansieht. Mich interessiert es zumindest oft, aber nicht bei allen, manchen Frauen folge ich auch nur, um ihre Fotos zu begaffen. Da frage ich mich immer, woher dieses Interesse kommt und wie man es erzeugen kann. Verrückter Weise konnte ich tatsächlich feststellen, dass aalglatte Fotos, perfektionierte Posen und Designertaschen kontraproduktiv sind. Vermutlich, weil ich mich selbst nicht zu dieser Welt zugehörig fühle.

Übrigens bin ich doch nicht mehr in die Stadt zum verkaufsoffenen Sonntag gegangen, ich saß zwar schon angezogen mit Jacke und Schuhen vorm PC, wusste aber gar nicht mehr, warum ich überhaupt los wollte und saß bestimmt noch 20min schwitzend herum, weil ich zu faul war, mich wieder auszuziehen.

So, nun kommen wir – tatatatatatatam – zu ein paar Dingen, die nicht unbedingt zu viel  verraten, aber genug, um das Puzzle ein wenig mehr vervollständigen zu können. Falls ihr das denn wollt. Ich finde es immer ganz amüsant zu sehen, was einem selbst über sich einfällt und einen durchaus schmunzeln lässt. Übrigens auch eine super gute Selbsttherapie, sich seine doch eher ungewöhnlichen Eigenschaften vor Augen zu führen und sie für liebenswert zu halten.

_1 Ich liebe dicke Tiere
Ja und ich kann Stunden damit verbringen, mir Tierbilder im Internet anzusehen. Vorzugsweise schicke ich sie meinem Freund, der sich alle ansehen muss, weil ich mich auch definitiv darüber unterhalten und hören will, wie niedlich sie sind. Am liebsten mag ich kleine Speckröllchen und dicke Bäuchlein, aber natürlich alles im gesunden Babyspeckrahmen, in dem es den Tieren gut geht und man ihnen nur ansieht, dass sie gerne essen, nicht, dass sie gemästet werden.

_2 Früher habe ich shoppen gehasst
Tatsächlich musste mich meine Mama bis ich 18 war regelrecht in die Stadt zerren und mich zwingen, mich für neue Klamotten zu entscheiden, weil ich das so ätzend fand – wtf?! Manchmal wünschte ich mir, es wäre noch etwas davon übrig geblieben…

_3 Ich liebe Mittagsschläfchen
Passend zu meinem wunderbaren Titelbild plane ich manchmal schon abends beim Einschlafen meinen Mittagsschlaf des nächsten Tages. Früher, zu Schulzeiten, war es oft der beste Gedanke, der mich den Tag über gerettet hat. Aber damals habe ich auch enorm viel geschlafen, ein Mittagsschlaf von 17-19 Uhr war nahezu täglich dabei.

_4 Es gibt nichts, was ich nicht esse
Außer Fleisch zur Zeit und ja, wahrscheinlich würde ich mich in anderen Kulturen durchaus schwer mit einigen Delikatessen tun, aber nichts, was hier auf den Tischen landet würde ich nicht essen. Es gibt ein paar Dinge, die mir nicht gut schmecken und über die ich mich nicht sonderlich freue und wenn ich es mir aussuchen kann, meide ich sie auch. Aber ich würde nie etwas aussortieren oder liegen lassen, wenn es mir angeboten wird. Soll heißen: ich bin absolut unkompliziert und esse nahezu alles.

_5 Ich habe seit einer Ewigkeit nichts für elektronische Freizeitgeräte ausgegeben
Weil sie mir nicht viel bedeuten. Also natürlich, ich gebe zu, ich wüsste nicht, was ich ohne meinen Laptop machen sollte, da ich ihn bisher auch zum Arbeiten gebraucht habe. Aber ich lege keinen Wert auf das Neuste, Beste, Schnellste, Teuerste. In der Regel bin ich immer die mit dem ältesten Handy, die, mit dem lautesten Laptop (mein Freund fragte mich letztens tatsächlich, ob ich gerade staubsauge, dabei war es nur die Lüftung meines Laptops) und die mit dem kleinsten Fernseher. Da meine ganze Leidenschaft der Mode gehört und meine Mama bei meinen alten Handys manchmal in Panik geriet, dass es vielleicht kaputt gehen könnte und sie mich dann ja nicht mehr erreichen würde, sind das immer schöne Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke. Und ich muss nicht investieren, juchu!

_6 Es gibt keine bessere Serie als Türkisch für Anfänger und Breaking Bad
Beiden habe ich meine absolute Liebe und Hingabe geschworen und vor alle zur Serie Türkisch für Anfänger habe ich eine ganz besondere Beziehung. Um Breaking Bad kurz abzuarbeiten, noch nie hat mich eine Serie so sehr gefesselt und noch nie habe ich nachts um 3 Uhr auf ein Serienfinale gewartet. Türkisch für Anfänger hingegen ist ein wenig emotionaler. Die Serie hat mich in meiner Jugend begleitet und als ich 16 war, mit jeder Folge eine Situation in meinem Leben beschrieben, die man in dem Alter in irgendeiner Weise durchlebt. Es ist schon fast untertrieben wenn ich sage, dass ich jede Folge mindestens 10 Mal gesehen habe, aber noch heute kann ich mir die Serie anschauen und sie wird mit keinem Mal langweilig. Einfach, weil so viele persönliche Erinnerungen und Gefühle darin stecken, die man in die jeweiligen Charaktere und Ereignisse eingearbeitet hat. Man merkt, ich schwelge gerne in der Vergangenheit.

_7 Meine Freunde wissen nichts von meinem Blog
Vereinzelte Freundinnen kennen ihn, da er ja als ein studentisches Projekt begann und mein Kurs zwangsläufig die Entwicklung zu sehen bekam, mein nahes Umfeld jedoch weiß absolut gar nichts und ich frage mich jeden Tag ganz neugierig, wann der oder die erste verwundert fragen wird „Sag mal… bist du das?“ Vielleicht wird dieser Tag auch nie kommen, aber gespannt bin ich trotzdem ;-)

_8 Ich habe erst mit 18 entdeckt, dass ich Augenbrauen habe
Bzw., dass man etwas mit ihnen anfangen kann. Wie habe ich es 18 Jahre lang ohne sie ausgehalten?! Selbst wenn ich joggen gehe, male ich sie nach, da ich mich ohne komplett nackig fühle. Wenn ich alte Fotos betrachte, könnt ich mir jedes Mal an die Stirn fassen, dass ich nie auf die Idee gekommen bin, sie zu betonen. Aber gut, man lernt nie aus, besser spät als nie!

_9 Ich kann braun werden
Und war es mit 17 sogar einmal richtig. Zwar weiß ich bis heute nicht, wie ich das geschafft habe, da ich wirklich genau so braun war wie meine durchaus brathähnchenfarbenen Freundinnen, aber es geht. Anscheinend. Seitdem habe ich es zwar nie wieder geschafft, aber gut. Es geht. Wollte das nur mal kurz gesagt haben. Ansonsten passiert nicht viel mit mir, ich werde in den meisten Fällen weder braun noch rot (immerhin!). Ich bleibe einfach so. Und bekomme Sommersprossen um die Nase herum – von weiter weg sieht das dann ja auch etwas bräunlich aus.

_10 Meine Mama konnte nicht glauben dass meine Haare rot waren
… und wischte nach der Geburt ganz aufgeregt über mein Köpfchen, weil sie dachte/hoffte/betete, dass das Blut meine „blonden“ Haare verfärbte. Tja, ging leider nicht ab, hat sich bis heute gehalten ;-)

 

_____________

Wenn ihr es bis hier hin geschafft habt: ich bin stolz auf euch! Tut mir Leid, das sich euch einige Minuten eures Lebens mit diesen sinnlosen Fakten zu einer Person geraubt habe, die ihr nicht einmal kennt. Aber sind wir mal ehrlich: wir, die sich auf Modeblogs rumtreiben machen das ja andauernd.

In diesem Sinne: schlaft gut!

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Dieser Beitrag wurde am September 28, 2014 um 22:10 veröffentlicht und ist unter Lifestyle abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

Ein Gedanke zu „Wusstest du…?

  1. Interessante Fakten und die Punkte 1-4 kenne ich sehr gut. ;)

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