reingeschlüpft

Chris Farrell Reloaded

Guten Abend meine Lieben!

Ich bin ganz aufgeregt und überlege seit Tagen, wie ich diesen Beitrag starten möchte. Vielleicht vom Großen zum Kleinen, vielleicht direkt mit der Tür ins Haus?

Wenn ich Blogs lese, auf denen mir auffällt, dass viele Beiträge gesponsort sind (auch, wenn ich für die Blogger natürlich den Nutzen dahinter sehe und es auch nachvollziehen kann, das möchte ich gar nicht kritisieren), dann klicke ich wieder weg, egal, wie schön er auch sein mag. Ich möchte nicht von Produkten beeinflusst werden, die mir mit eventuell falschen Versprechungen angedreht werden (denn damit wird man tagtäglich schon genug konfrontiert).

Diesen Blog habe ich damals auch gestartet, um meine eigenen Interessen, meinen eigenen Geschmack und auch meine eigene Meinung mit anderen Menschen zu teilen, um sie zu inspirieren und ihnen bei gewissen Themen vielleicht sogar weiter zu helfen.

Wenn ich euch jetzt verrate, dass dieser Beitrag in gewissem Maße auch „gesponsort“ ist, denkt ihr, dass ich vielleicht kein Stück besser bin. Ärgert euch „ach, jetzt ist die auch schon so weit, die hat’s ja nötig“ und klickt weg. Hoffentlich nicht! Denn diese Kooperation mit Chris Farrell (puh, jetzt ist es raus) habe ich selbst initiiert.

Huch? Ja wie geht denn das?

Ganz einfach. Vielleicht haben es einige eiserne Leser/innen schon mitbekommen, dass ich durchaus mit meiner Haut zu kämpfen habe. Wer es noch nicht weiß, kann hier, hier und hier nachschauen und hier kann ich euch zeigen, dass mich die Marke bereits seit über einem Jahr (und das mag bzgl. Kosmetikprodukten bei mir etwas heißen) begleitet.

Wer das aufmerksam verfolgt, oder gerade doch nochmal ein paar Minuten vor den Prüfungsvorbereitungen flüchten wollte (erwischt!), indem er die Artikel gelesen hat, sieht, dass ich anfangs recht euphorisch bin und am Ende all meine begeisterten Aussagen verwerfe und mir die Produkte am Ende doch nichts gebracht haben. Chris Farrell habe ich weiter gekauft, mit das einzige Produkt (neben meinem Zaubermakeup), das mehrere Male nachgekauft wurde.

So saß ich eines Tages in meinem Zimmer und philosophierte über das Leben, über weltbewegende Dinge, wie den deprimierenden Dauerzustand meiner Haut, bis mir die Idee kam: hey, wie wunderbar wäre es denn, mit Chris Farrell zu kooperieren? Zwei (bzw. drei) Fliegen mit einer Klappe schlagen? Tolle Kosmetik testen dürfen, im Gegenzug eventuell (und hoffentlich!) anderen aus ihrer Misere helfen können und natürlich (man kann es nicht leugnen) auch dem Unternehmen, von dem man selbst sehr angetan ist.

Was soll ich sagen, es hat funktioniert! Also, die Kooperation (für den Anfang).

Bei einer Einleitung sollte man sich glaube ich immer ein wenig reduzieren, oder? Hat ja gut geklappt. Allerdings finde ich dieses Thema wirklich wichtig und mir ist auch wichtig, dass ihr meine Beweggründe versteht und wisst, dass alles, was ich zu diesem Thema schreiben werde, ganz ehrlich und aus vollem Herzen kommt. Dass ihr erfahren werdet, welche Creme mich dick macht, oder welche mir einen 3. Arm wachsen lässt. Aber ihr werdet auch erfahren, wenn es meiner Haut besser geht, wenn sich meine Begeisterung bestätigt und ich euch erzählen kann, dass mir die Produkte tatsächlich geholfen haben.

Meine Meinung ist nicht erkauft und oder bezahlt, ich freue mich einfach riesig über die Chance, vielleicht tatsächlich die richtige Pflegekombination für mich zu finden, was in den letzten 7  Jahren unmöglich war.

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Hier sind sie nun. Meine 6 neuen Schönheiten (um nochmal einen netten Nebeneffekt zu erwähnen: sie machen sich hervorragend in meinem Bad!).
Genau genommen sind es 7, das Naomi Gesichtsöl wurde mir auch noch mitgeschickt, dieses kennt ihr aber bereits aus meinen älteren Beiträgen und machte sich farblich nicht so gut auf dem Foto ;-p

Doch was ist Chris Farrell, was versprechen sie und warum habt ihr vielleicht noch nie von ihnen gehört?

Letzteres kommt vermutlich daher, dass die Produkte nur online oder bei ausgewählten Kosmetiker/innen zu finden sind. Schön blöd, denkt ihr euch, aber es ist ähnlich wie bei mir und das machte mir das Ganze noch sympathischer: man hat sich gegen die Werbung entschieden, um sich einen Stammkundenkreis aufzubauen und diesen stetig von neuem zu überzeugen. Neuzugänge sind natürlich auch immer gerne gesehen, allerdings sollen auch diese von den Produkten überzeugt sein und nicht der Werbung wegen, die hauptsächlich mit falschen Versprechungen prahlt (ich weiß wovon ich rede, ich bin Werbedesignerin).

Tja und was ist daran so besonders?

Das ist immer eine ganz besondere Frage. Für jeden ist etwas anderes besonders. Die einen schwören jahrelang auf ihre Clerasil-Abschminkpads, obwohl die ganze Kosmetikwelt dabei laut aufschreit, die anderen (wie ich) rennen seit Jahren in die Apotheke, in der Hoffnung, dass all die „tollen“ Produkte, die ja frei von allem  aber doch mit ganz viel sind (Memo an mich selbst: mein Lieblingssatz des ganzes Artikels), endlich helfen.

Was ich damit sagen will: jede Haut ist anders und keine reagiert wie die andere. Selbst wenn ich nun feststelle, dass die hier gezeigten Produkte der absolute Wahnsinn sind und ich den Rest meines Lebens mit ihnen verbringen möchte (wie romantisch), heißt das nicht, dass nun jeder von euch die selbe Erfahrung machen wird. Leider.

Deshalb macht euch bewusst, dass eure Haut individuell ist und ich von nun an auch keine allgemein gültigen Allheilmittel präsentieren werde (leiderleider, denn sonst wäre ich sehr bald sehr reich).

Jetzt habe ich schon wieder den Faden zu meiner eigentlichen Aussage verloren, was aber nicht weiter tragisch ist, da sich sowieso nur die eifrigen Leser bis hierhin durchgekämpft haben, denen es auch nichts ausmacht, noch ein paar Zeilen mehr zu lesen (und Monstersätze).

Chris Farrell bietet eine ganzheitliche „Erfahrungskosmetik“, mit Wirkstoffen, die eine nachgewiesene Wirksamkeit besitzen und das ganze frei von mineralischen Ölen, Wachsen und chemischen Konservierungsstoffen (für die, die sich bisher noch nie Gedanken über die angeblichen „Wirkstoffe“ ihrer Produkte gemacht haben: in den meisten Fällen sind dies Paraffine und Silikone, die die Haut zwar hübsch aussehen lassen, ohne sie aber zu pflegen. Im Gegenteil, sie verhindern eine ausreichende Pflege der Haut und lassen sie unter dem ganzen Film aus Silikonen und Paraffinen verkümmern. Ja, wirklich. Mal auf die ingredients zu schauen lohnt sich!). Das ganze Konzept setzt „stark auf eine funktionierende Aktivität der eigenen Haut“, weswegen die Produkte hautanaloge Substanzen beinhalten.

Für die, die es verstanden haben: herzlichen Glückwünsch!
Für die anderen übersetze ich das kurz: ziemlich vielversprechend!

Bevor das ganze Experiment starten konnte, ging es zunächst um meine Haut und um das, was ihr fehlt (denn das frage ich mich schließlich seit ich 17 bin!). Dazu füllte ich das Hautanalyseformular aus und direkt am nächsten Tag bekam ich eine umfangreiche Diagnose (die natürlich nur auf meinen Aussagen beruhen kann), auf deren Grundlage mir bestimmte Produkte empfohlen werden. Diese sind kein Wundermittel! Es kann also sein, dass ich nun auch ausprobieren und verwerfen muss (wie immer also). Mit etwas Glück, ist aber genau die richtige Pflege dabei (es wäre so schön!)

Meine Haut ist unglaublich trocken, sie schuppt sich permanent und jeden Tag, nach dem Duschen kann ich mir die Hautschüppchen von der Nase ziehen. Das Tragen von Make-up ist nahezu unmöglich, ohne einer sich pellenden Schlange zu gleichen, was es bei einer durch Trockenheit geröteten Haut noch schwerer macht, sich damit zu arrangieren. Zudem ist sie aber auch sehr unrein, hat erweiterte Poren auf den Wangen neben der Nase und glänzt im Laufe des Tages. Keine Creme der Welt scheint einzuziehen, jede liegt nur wie ein Film auf. Sobald ich mich wasche, ist die Haut wieder trocken und schuppt, es scheint so, als würde meine Haut alles ignorieren (pff!)

Auf Grund dieser Schilderung wurden mir Produkte aus der Mineral Therapy Linie empfohlen (Reinigungsmilch, Tonic und Creme) und um die Haut zusätzlich zu reinigen, aber auch zu stärken, 3 Masken aus der Basic Linie. Die einzelnen Produkte werde ich im Laufe der nächsten Wochen vorstellen, wenn ich selbst schon ein paar Erfahrungen mit ihnen sammeln konnte.

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Bis dahin bin ich unglaublich gespannt und kann es jeden Tag gar nicht mehr abwarten, mich abzuschminken (kennt das eigentlich noch jemand?), da die Hoffnung auf Besserung gerade unermesslich groß ist und ich zugeben muss, dass mir das Experiment jetzt schon unheimlich viel Spaß macht.

Habt einen wunderbaren Abend ihr Lieben,

eure reingeschlüpft

 

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Dieser Beitrag wurde am Januar 9, 2015 um 19:44 veröffentlicht. Er wurde unter Beauty, Sponsoring abgelegt und ist mit , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

7 Gedanken zu „Chris Farrell Reloaded

  1. Ich habe deine Haut-„Geschichte“ schon in den früheren Posts gerne verfolgt, schön, dass du das jetzt wieder zum Thema machst. Jedenfalls wünsche ich dir, dass du Erfolg mit den neuen Produkten hast — finde sie auch äußerlich ansprechend, so unaufgeregt.

    Im November bin ich einen Morgen mit einem ziemlichen Ausschlag im Gesicht aufgewacht, rot, heiß, geschwollen. Habe die Haut dann komplett in Ruhe gelassen, bis auf Wasser, was schwer, weil teils echt unangenehm war. Nach einer Woche hat sich mein Gesicht gepellt, wie nach dem schlimmsten Sonnenbrand, aber als das vorbei war, hatte ich Haut, wie lang nicht/nie, fühlt sich so gut an, muss auch nur minimal noch an Pflege draufschmeissen. Im Gegenteil, je mehr ich „pflege“, desto mehr „braucht“ meine Haut auch. Fahre jetzt ganz gut mit einer Ultra Sensitiven Allergikercreme von Alverde morgens, nicht viel Schminke (meist auch nicht nötig), und manchmal etwas seifenfreie Waschlotion zum Reinigen. Keine speziellen Masken (hab ich vorher aber auch nie benutzt), Gesichtswässer, Reinigungsfluide.

    Und zur „jede-Haut-ist-anders-Parole“: ich habe mir, nachdem du von ihr schwärmtest, die lavera Basiscreme in der blauen Dose gekauft, hatte aber teils das Gefühl, sie würde trockene Stellen hervorrufen?! Benutze sie aber gerne als Augencreme, und denke dann an deine Empfehlung.

    Nachdem ich jetzt einen eigenen kleinen Aufsatz getippt habe, liebe Grüße!

    • Hach deine für deinen kleinen Aufsatz, den habe ich sehr gerne gelesen :-) Das was du mit dem „zu viel“ beschreibst kann ich gut verstehen und habe es auch sehr oft gehört. Ich habe bisher auch nur etwas zum Reinigen benutzt (ich schminke mich den Tag über, das muss natürlich auch wieder runter) und eine Creme habe ich benutzt, eben die von lavera (andere zuvor haben mir nie irgendwie geholfen). Die lavera Creme erreicht bei mir auch nur, dass die Haut sich optisch nicht schält – habe ich mich wieder abgeschminkt oder geduscht, war die Haut wieder trocken, wie nach jeder anderen Creme eben. Das mit nur Wasser benutzen habe ich auch schon durch, auch ohne Creme, ohne alles. Nie hat es etwas gebracht… leider. Es macht einen wirklich wahnsinnig! Ich drücke dir die Daumen, dass du mit deiner Methode weiterhin so gut fährst, toitoitoi! Ganz liebe Grüße zurück!

  2. Viel Glück beim Testen :)
    Ich finde Kooperationen, solange sie ehrlich sind, nicht schlimm. Es ist ja nicht verboten auch mal ein bisschen Geld mit dem Bloggen zu verdienen :D
    Liebe Grüße Leni :)

  3. Janina sagte am :

    Hallo :)

    vorweg muss ich mal loswerden das ich es sehr schön finde das du so offen zu uns bist und das für alle genau erklärst denn wie du gehöre ich zu denen die bei solchen beiträgen eher wegklickt. ;)

    zu deinem hautproblem: ich kenne da ein buch das dich vllt interessieren könnte: einfach reine haut von yamina (http://moinyamina.de/buch/einfach-reine-haut). sie erklärt genau auf welche wirkstoffe man achten sollte etc. das alles aus ihrer eigenen erfahrung heraus da sie selbst starke hautprobleme hatte. sie erklärt auch viel zu der beschaffenheit von haut und was man tun kann um sie glücklicher zu machen. alles verpackt in einem sachlichen schreibstil der einem das gefühl gibt als würde man mit einer freundin quatschen. :D

    liebe grüße janina

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