reingeschlüpft

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Hallo ihr Lieben!

Vor gut zwei Wochen startete mein Experiment „Chris Farell“ und heute ist es endlich mal an der Zeit, dass ich von meinen ersten Erfahrungen damit berichten kann. Wer es damals überlesen hat, kann sich hier noch einmal genau umsehen, warum ich was wie wo getan habe, denn diese Produkte wurden mir von Chris Farrell zur Verfügung gestellt und jeder unwissende Leser würde damit nun davon ausgehen, dass meine Meinung erkauft wurde. Da dem aber nicht so ist und ich denke, dass dieser Beitrag ohnehin wieder eine unmenschliche Länge annehmen wird, verweise ich einfach auf meinen alten Beitrag und begrüße all die ganz herzlich, die schon etwas neugierig waren, wie sich meine Haut in der Zeit entwickelt hat (oder jetzt neugierig geworden sind ;-)).

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Ein kleiner Rückblick: meine Haut war unglaublich trocken, sie pellte sich wo sie nur konnte und machte den Schlangen im Zoo wahrlich Konkurrenz. Keine Creme der Welt konnte sie davon abhalten, jede Dusche war im Nachhinein eine Qual und machte es mir unmöglich, Make-up aufzutragen. Im Gegensatz dazu stand und stehen meine erweiterten Poren, die auch unschön als Mitesser zu erkennen sind und meine Haut zudem glänzen lassen. Ein Teufelskreis, bzw. augenscheinlich ein Ding der Unmöglichkeit, gegen beide Probleme anzukämpfen. Entweder geht man gegen die Unreinheiten vor und trocknet nur noch weiter aus, oder man versucht, gegen die Trockenheit anzukämpfen und fördert in der Regel nur das Entstehen weiterer Mitesser.

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Auf Grund meiner Schilderung stellte mir Chris Farrell diese – wunderbar duftenden, ich bin jedes Mal völlig verzaubert – sechs Produkte zur Verfügung, um sich von dieser Basis ausgehend, langsam an das von mir gewünschte Ergebnis zu tasten. Auch sie sagten, dass mein Erfolg nun nicht Gesetz sein muss, es kann passieren, dass die Pflege im Laufe der Zeit angepasst werden muss, oder aber noch nicht das 100% passende Mittelchen gefunden wurde. Deswegen versuche ich in möglichst regelmäßigen Abständen (die Klausurenphase macht mir da immer einen kleinen Strich durch die Rechnung, aber ich gebe mir Mühe das so gut wie es geht zu meistern!) immer ein kleines Feedback zu geben und auch euch zu zeigen, dass nicht alle Veränderungen durch neue Kosmetikprodukte rosa-rüschenplüsch vonstatten gehen.

Am besten beginne ich bei meiner Abendroutine, auf die ich mich, seitdem ich die Produkte habe, tatsächlich schon jeden Mittag wieder freue. Zuvor war das Abschminkprozedere für mich eher unangenehm, da die Haut spannte, sich pellte und selbst nach dem Auftragen der Creme ein unangenehmes Gefühl hinterließ.

Jetzt sieht das Ganze schon ganz anders aus.
Für die meisten Frauen ist es ein überlebenswichtiger Effekt, für mich ist es ein wundervoller Nebeneffekt, dass die Produkte für mich so gut riechen (da ich zuvor teilweise geruchsneutrale Produkte gekauft habe, ist das für mich wirklich ein fabelhaftes Gefühl). Chris Farrells Intention ist dies aber nicht. Natürlich wird versucht, dass die Produkte angenehm riechen, wenn dies aber nur durch Einbußen der Wirksamkeit erzielt werden kann, verzichten sie darauf. Die Wirksamkeit steht hier an vorderster Stelle, sodass man mit sich selbst verhandeln muss, ob einem nun das mögliche Ergebnis wichtiger ist, oder aber der Geruch.

Wenn man Glück hat, so wie ich, kann man beide Sachen miteinander verbinden.

Zur Reinigung des Gesichts wurden mir der Skin Deep Cleanser und das Defence Improving Tonic aus der Mineral Therapy Reihe empfohlen, eine Pflegelinie aus der Botanik der Ozeane: den Algen.

Meine Haut ist, wie ihr vielleicht auch schon gelesen hab, wirklich in ein sehr großes Ungleichgewicht geraten, was vermutlich auch auf einen gestörte Mineral-Vitamin-Enzym- und Spurenelemente Haushalt zurück zu führen ist. Mal ist meine Haut fettig, mal ist sie trocken, man weiß gar nicht mehr, wo man denn nun anfangen soll und dann steht da diese Pflegeserie, die mir sagt, dass sie mir helfen kann, das Hautabwehrsystem und die Eigenschutzmechanismen zu mobilisieren.

So trage ich den seifenfreien Cleanser abends auf, verteile ihn gleichmäßig im Gesicht (lasse mir dabei das abtropfende Wasser meiner Hände die Ellenbogen runter laufen, uäh, wie ich das Gefühl hasse) und warte ein paar Momente, in denen ich den Cleanser einziehen lasse. Anschließend wird er mit ausreichend Wasser abgewaschen und hinterlässt ein sauberes Gefühl, ohne meine Haut dabei auszutrocknen oder sie unangenehm nachfetten zu lassen. Gefällt mir sehr!

Mir wurde auch geraten, den Cleanser morgens und abends zu verwenden, die meisten Menschen waschen auch morgens ihr Gesicht, genau so wie abends, doch auch hier musste ich feststellen, dass das mit meiner Haut nicht funktioniert. Auch wenn meine Haut abends nicht ausgetrocknet wird, so ist es morgens leider dennoch der Fall und die unschönen Schüppchen auf Nase und Stirn kommen wieder zum Vorschein. Also benutze ich ihn nur abends, das reicht mir auch (und er hält auch länger, höhö).

Anschließend tupfe ich das Tonic (ohne Alkohol!) auf ein Wattepad und fahre damit behutsam über das Gesicht. So werden zum einen ein paar keine Make-up Restbestände eliminiert, zum anderen erfrischt es wunderbar und hinterlässt ein sauberes Gefühl auf der Haut. Schön dabei ist auch, dass es die Haut zusätzlich befeuchtet, was mir an dem Abend besonders bewusst geworden ist, an dem ich ihn einmal vergessen habe.

An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass mir das Tonic anfangs etwas Sorge bereitet hat, zumindest so lange, bis ich wieder mit Chris Farrell in Kontakt stand: nach den ersten 4 Anwendungen brannte meine Haut noch gut 5 Minuten  nach der Anwendung. Nicht unerträglich, auch nicht großartig unangenehm, aber doch spürbar und veranlasste mich deswegen auch zur Verwunderung. Nachdem dieses Phänomen aber am 3. Tag verschwunden war und ich auch die positive Rückmeldung bekam, dass dies ein gutes Zeichen war, da die Haut reagiert und sich nun auf die neue Pflege einstellt, war ich wieder sehr beruhigt und konnte das Phänomen bis heute auch nicht wieder entdecken.

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So, dann fühlen wir uns schon sauber und quietschfidel, doch leider reicht das meiner Haut noch nicht, aber dafür gibt es zwei kleiner Helferlein: die Skin Repair Emulsion aus der Basic Linie und meine normale Gesichtscreme aus der Mineral Therapy Serie.

Gerade bei der Emulsion, die man je nach Bedarf morgens und auch abends unter der eigentliche Creme tragen kann (Schichtung funktioniert nicht nur bei der Kleidung), kann ich gar nicht aufhören tief einzuatmen. Sie lässt sich nach der Reinigung gut auf der Haut verteilen.

Die Gesichtscreme gestaltet sich bei mir ein wenig schwieriger. Tagsüber kann ich beide Produkte nicht zusammen verwenden, deswegen benutze ich die Emulsion auch nur abends, da die Gesichtscreme einen doch eher fettigen Film auf der Haut hinterlässt. Sie pflegt sie gut, aber der vorhandene Glanz kann nicht geleugnet werden und selbst mein Mineral-Make-up kann daran nichts ändern. Die Creme wird auch beschrieben als „Leicht fettend“, jedoch passt der Susatz „jedoch ohne störenden Fettglanz“ bei meiner Haut leider nicht.

Zugegeben, wenn ich eine sehr feinporige Haut hätte, würde mir die Creme vermutlich einen wunderbar frischen Glanz ins Gesicht zaubern, der mit vielen Bronzern o.Ä. (mir fallen nicht mehr Sachen ein, die man da benutzen kann, deswegen schreibe ich einfach mal „o.Ä.“) versucht wird ins Gesicht zu zaubern. Aber wie wir alle wissen, sieht eine glänzende Haut bei großen Poren im Endeffekt nur unrein und fettig aus und vergrößert die Poren auch noch optisch – leider. Dafür ist die Creme unglaublich ergiebig, ich hoffe, dass man es auf dem Foto noch gut genug erkennen kann: sie ist nahezu voll. Man nimmt sich mit zwei (sauberen!) Fingerspitzen jeweils eine dünne Schicht Creme, die für das gesamte Gesicht ausreicht.

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So, jetzt haben wir uns schon um die Trockenheit gekümmert, will ich denn weiter mit den Mitessern herum laufen? Nein, natürlich nicht, hier kommen zwei Masken, die nicht besser riechen könnten (ich bin ein ziemlich geruchssensibler Mensch, merkt man das?). Die Desincrusting Mask und die Mask L. Mit der ersteren lasse ich nun jeden Freitagabend gemütlich ausklingen, da man sie 1x wöchtenlich verwenden soll. Sie wird auf das gereinigte Gesicht auftragen, man lässt sie 20min einwirken, sie wird fester und trocknet ein, sodass man sie bei unempfindlicher Haut (also ich kann das nicht) einfach abrubbeln, oder aber mit viel Wasser (ja, so mache ich das) abwaschen kann.

Die Mask L kann man je nach Bedarf sogar morgens und abends anwenden, ich verwende sie aber höchstens jeden 2 Abend oder je nach Bedarf (wenn man den Tag vielleicht mal wieder nicht die Finger aus dem Gesicht lassen konnte und das Gefühl hat, man müsse der Haut nun wieder mal etwas Gutes tun). Das Lustige ist, während ich in der Broschüre lese, aus der ich euch zum Teil etwas von den Wirkweisen erzählen kann, wird mir ein Phänomen bewusst, das mir nach der Benutzung der Maske zunächst etwas komisch vor kam: ich hatte das Gefühl, dass meine Mitesser weiter nach „oben“ gerutscht seien. Jetzt lese ich gerade, dass die Maske den Reifeprozess von Unreinheiten beschleunigt, um sie so zu reinigen. Hat anscheinend funktioniert!

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So, wir fassen zusammen: Die Produkte riechen für mich unwahrscheinlich gut. Ja, ich weiß, dieser Kommentar hängt euch jetzt sicher schon zum Hals raus.

Aber ist denn auch schon etwas mit meiner Haut passiert?
Es sind keine Wunder geschehen, so viel kann ich sagen. Ich habe keine unsichtbaren Poren, keinen ebenmäßigen Teint und kann nicht jedes Make-up der Welt verwenden, nein. Aber mein Haut GEFÜHL hat sich in der Zeit verändert. Ich fühle mich mit dem Gefühl in meinem Gesicht wirklich wohl, das Gesicht spannt nur noch ganz selten und es graut mir nicht mehr davor, mir bei akutem Stress ein wenig das Gesicht zu kneten oder mir an die Stirn zu fassen (das war bisher tatsächlich unmöglich).

Die Hautschuppen haben sich drastisch reduziert, sind allerdings durchaus noch vorhanden, wenn sie wirklich sehr viel kleiner und dezenter sind. Dies ist aber noch immer abhängig von meinem Duschrhythmus: dusche ich abends, ist es am nächsten Tag kein Problem, dusche ich morgens und benutze danach mein Make-up, kann es schon etwas problematischer werden.

Vielleicht wäre es an dieser Stelle gar nicht so verkehrt, sich mal nach einem alternativen Make-up umzusehen? Wenn das Mineral-Make-up von me nicht mehr so zu meiner Pflege passt?

Ansonsten sind die Unreinheiten noch immer da, allerdings hatte ich erstaunlich wenig Entzündungen, die wenn auch meistens nur durch mich selbst hervor gerufen wurden (so ganz kann man es dann ja doch nicht lassen…).

Die Haut braucht ungefähr 1-2 Monate, um sich zu erneuern und deswegen bin ich ganz gespannt, was in der nächsten Zeit passieren wird. Ich werde auf jeden Fall berichten und weiterhin fleißig testen, denn den Wunsch nach einer schönen Haut möchte ich auf keinen Fall aufgeben.

Habt einen schönen Feierabend!
Eure reingeschlüpft

 

PS: wer sich noch ein wenig schlau lesen möchte, da ich selbst leider nicht über die nötige Kompetenz verfüge, um euch die physiologischen und biologischen Vorgänge und Heilmittelchen näher zu bringen, empfehle ich einen kleinen Abstecher auf den Blog von Chris Farrell :-)

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Dieser Beitrag wurde am Januar 27, 2015 um 16:35 veröffentlicht. Er wurde unter Beauty, Sponsoring abgelegt und ist mit , , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

2 Gedanken zu „2 1/2

  1. It is VERY pretty,

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