reingeschlüpft

Let The Good Times Roll

Diejenigen, die schon einmal bei Lush waren, kennen sicher das Phänomen. Eigentlich sucht man gar nichts, kommt aber trotzdem mit 10 Päckchen wieder raus, oder man sucht eine Sache und kommt trotzdem mit 10 Päckchen wieder raus. Auch die, die noch nie bei Lush waren werden wissen was es dort gibt und sei es auch nur eine Portion Kopfschmerzen, beim „gemütlichen“ (jetzt nicht mehr) Stadtspaziergang.

Auch ich gehöre zu den Kopfschmerzmenschen, welcher eben auch durch Gerüche ausgelöst werden kann. Deswegen kann ich mich nicht allzu lange in dem Laden aufhalten, aber bei meiner Kosmetik stelle ich den Geruch gerne etwas hinten an, wenn sich dafür die Wirkung voll entfalten kann.

Bisher war Lush für mich eigentlich nicht mehr als ein Shampoohersteller, denn mehr habe ich von dort nicht mitbekommen und mich auch gar nicht weiter damit beschäftigt. Als ich während meiner Zugfahrt in der Zeitschrift „noveaux“ blätterte (sehr hübsch übrigens, ist einen Blick wert und voll vegan), entdeckte ich das Interview mit der Chefin von Lush, die über ihre Hautprobleme berichtete und damit bei mir voll ins Schwarze traf.

Eigentlich bin ich nur zu Lush gegangen, um mir „Feeling Younger“ anzusehen, weil mein Gesicht durch die allgemeine Trockenheit immer staubig wie die Sahara aussieht und ich aber gerne mit einem frischen „Glow“ durch die Welt gehen würde. Dreißig Minuten später, 2343268986 Geruchsatome mehr in meinen Haaren und mit 7 Proben im Schlepptau machte ich mich dann auf den Weg nach Hause.

Das „Feeling Younger“ und ein Make-up habe ich aber dennoch gekauft, deswegen war ich ja schließlich da.

 

BB Seaweed

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Ich erzählte von meiner Trockenheit und gerade an diesem Tag war es wieder besonders schlimm. Mit meinen Fetzen auf der Nase traute ich mich eigentlich gar nicht aus dem Haus, es sah wirklich wirklich schrecklich aus und es fühlt sich natürlich auch unangenehm an. Die letzte Zeit war für meine Haut ziemlich hart, Stress (und den hatte ich in der Prüfungsphase genug) scheint ihr wirklich zu Schaffen zu machen und wirkt sich direkt aus: absolute Trockenheit, aber dennoch ein fettiger Glanz machen, dass ich mich a) nicht schminken kann (weil Hautfetzen) und b) auch nicht nicht schminken kann (weil fettig). Ich entscheide mich dann doch für Variante b, auch wenn ich mich auch damit absolut nicht wohler fühle.

Die Maske wird frisch bei Lush hergestellt, muss im Kühlschrank gelagert werden und ist besonders für sehr sensible Haut (also meine, vielen Dank) geeignet. Meergras und Meeresalgen, reinigendes Kaolin, antiseptischer Honig, beruhigende Aloe Vera und Rosen sind in dieser Maske enthalten. Für meine Nase riecht sie übrigens auch noch sehr gut.

Gestern Abend habe ich sie nach der Reinigung aufgetragen. Es war schon ein merkwürdiges Gefühl, es erinnerte mich an meine Kindheit, als ich noch im Schlamm gebuddelt habe und man immer mal wieder Blätter und sonstige kleine Teilchen dazwischen hatte. Nachdem ich die Maske dann mit warmem Wasser abgenommen hatte, fühlte sich meine Haut un-glaublich zart an. Unglaublich. Ich musste mich selbst so sehr zusammenreißen, mir nicht andauernd ins Gesicht zu tatschen, da ich dieses Gefühl seit gut 3 Jahren nicht mehr hatte.

Die Maske hält sich gut 4 Wochen im Kühlschrank, ist auch von der Menge her für 4 Wochen hergestellt (eine Anwendung pro Woche) und ist daher wirklich ausreichend.

 

Skindrink / Celestial
Let The Good Times Roll / Mask Of Magnaminty

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Hier sehen wir nun die ganzen kleinen Proben, die ich noch abgestaubt habe. Zwei Gesichtscremes (die etwas spärlicheren Proben von Celestial und Skindrink), ein reinigendes Peeling (Let The Good Times Roll) und noch eine Maske (Mask of Magnaminty).

Let The Good Times Roll würde ich am liebsten essen, so gut riecht es nach Popcorn. Man nimmt sich eine kleine Menge, verreibt es mit etwas Wasser zu einer Masse und trägt es dann sanft auf das Gesicht auf. Eigentlich stehe ich Peelings wirklich zwiegespalten gegenüber, da ich der Meinung bin, dass man die Haut aufschrubbt, wie, wenn man mit Schmirgelpapier über Holz fährt. Doch dieses hier ist wirklich sanft und hinterließ sogar meine Haut ganz zart.

Die Mask of Magnaminty ist für unreine Haut geeignet, die ich durch den Stress leider auch auf dem Rücken und Dekolletee bekommen habe. Nervenaufreibend und lästig. Sie riecht pfefferminzig und ich habe sie gestern auf eben genannten Stellen aufgetragen, mal sehen, was sich da in der nächsten Zeit zeigen wird.

Skindrink habe ich gestern Abend aufgetragen und bin auch ganz verzuckert. Wie der Name schon sagt, versorgt sie die Haut mit Feuchtigkeit und auch jetzt (ja, ich sitze noch ungewaschen und in Schlafanzug vor dem PC), da ich mich noch nicht gewaschen und eingecremt habe, ist meine Haut angenehm entspannt. Normal fängt sie bereits nach 5 Minuten nach dem Aufwachen an zu spannen und sich zu schälen, wenn ich nicht direkt anfange sie einzucremen.

Celestial habe ich noch nicht getestet, fühlte sich auf meinem Handrücken im Laden aber auch sehr schön an.

Ich bin gespannt, was sich tun wird.

 

Lullaby  /  Squeaky Green

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Ich gebe zu, sie riechen ein wenig nach Oma. Zwei feste Shampoos, die mit Wasser aufgeschäumt sehr ergiebig sind. Bisher habe ich sie noch nicht getestet (ich habe ja noch  nicht geduscht), da ich der Verkäuferin aber von meiner sehr sehr schuppigen, trockenen und juckenden Kopfhaut (mhmmm, schöne Dinge, die ich euch hier erzähle. Bzgl. meiner Haut haben sich meine Gene wirklich große Mühe gegeben, um möglichst viele Probleme zu machen) erzählt habe, gab sie mir diese beiden Proben mit. Lullaby ist wohl noch milder als Squeaky Green und kann auch für Babys verwendet werden.

 

Jackie Oates  /  Feeling Younger

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Ja, endlich kommen wir auch nun zu dem Produkt, weswegen ich eigentlich zu Lush gewackelt bin und zu einem Produkt, das mich spontan überzeugt hat. Beide habe ich noch nicht im Gesicht getestet, sondern nur auf meinem Handrücken, wo beide wirklich toll aussahen.

Jackie Oates gehört zu den „Colour Supplements“ und kann wie ein Make-up benutzt werden, ist aber auch dazu da, um seine Tagescreme zu tönen und ein leichteres Finish zu erzielen. Es gibt noch weitere Farben, die dunkler sind, diese hier ist die hellste und passt wirklich perfekt zu meinem Ton (sehr hell eben).

Die Textur ist cremig, aber sehr leicht, auf meinem Handrücken habe ich keinerlei Struktur gesehen, sondern nur einen ebenmäßigen, natürlichen Teint. Sie ist nicht sonderlich deckend, für sehr gerötete und Aknepatienten sicher nicht das geeignete Mittel. Für mich, die im Gesicht ZUM GLÜCK nicht mehr großartig mit Pickeln zu kämpfen hat, sondern „nur“ (treibt mich trotzdem in den Wahnsinn) mit Unreinheiten und Trockenheit, reicht das aber vollkommen aus.

Vermutlich werde ich sie mit einer Tagescreme vermengen und an den wichtigen Stellen (T-Zone) mit meinem mineral essence Make-up mattieren. So der Plan. Wie es in der Praxis aussehen wird, werde ich wohl in der nächsten Zeit erfahren.

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Hier seht ihr Feeling Younger. Die Lush Beschreibung, die ich euch oben verlinkt habe, ist wohl am sinnvollsten, mehr als das dort geschriebene kann ich euch auch nicht darüber verraten. Ich möchte ihn verwenden, um mein Gesicht mehr strahlen zu lassen und um ein paar Highlights zu setzen.

In dem Döschen sieht er aus wie cremiges Perlmutt, auf der Haut verwandelt man sich im ersten Moment in Edward Cullen, gut verrieben ist es aber wirklich ein schöner, schimmernder Effekt, den man – so wie ich das erstmal sehe – eher punktuell verwenden sollte. Im ganzen Gesicht könnte es tatsächlich zu viel sein.

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Die ganzen Mengen sind gering, aber die Ergiebigkeit wirklich hoch. Damit hätte ich nicht gerechnet, es reichen wirklich winzige Mengen, um sie im Gesicht zu verteilen.

Habt ihr schon Erfahrungen mit diesen Produkten gemacht? Bei Youtube bin ich durch einige Videos gerauscht, damit verbrenne ich ja immer gerne freie Zeit, aber es bringt alles nichts, wenn es auf der eigenen Haut nicht funktioniert.

Also bin ich gespannt und warte ab.

Habt ein schönes Wochenende ihr Lieben,

eure reingeschlüpft 

 

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Dieser Beitrag wurde am März 14, 2015 um 12:51 veröffentlicht. Er wurde unter Beauty abgelegt und ist mit , , , , , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

4 Gedanken zu „Let The Good Times Roll

  1. Ich bin auch die Kategorie „Kopfschmerzen“ und hab nicht mal einen Fuß über die Schwelle gesetzt. Das ist mir am Eingang schon zu viel, aber das hört sich ja alles danach an als müsste ich mal „Nase zu und durch“ machen?
    Die Cremes hören sich ja wirklich vielversprechend an ! Da haben sie bestimmt auch was für Mischhaut?

    Danke für den detaillierten Bericht :*

    • Ja, sie hat mir auch was für Mischhaut vorgestellt :-) Habe ich ja eigentlich auch, aber wenn ich etwas für Mischhaut nehme, trocknet es meine Haut leider noch mehr aus… verrückt das Ganze. Aber die haben quasi für alles was :) <3

  2. Pingback: Der heilige Gral | reingeschlüpft

  3. Ich liebe die BB Seaweed Maske von Lush und finde, dass diese eigentlich ganz neutral riecht. Sie ist ja nicht im geringsten mit Duftstoffen/Parfüme versetzt. Erst heute habe ich auch über diese Maske geschrieben – zusammen mit 5 weiteren Lieblingen von mir: http://babbleventure.com/2015/10/09/lush-lieblinge-gesichtswasser-maske-lippenpflege-peeling-conditioner/

    Gibt es noch weitere Lush-Produkte die du gerne hast?

    Viele Grüße
    Daniela

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