reingeschlüpft

Meine Erfahrung mit Chris Farrell Produkten

Hallohallo!

Ich hoffe, ihr habt bis hierhin schon einmal ein schönes Wochenende und habt den eventuellen Weltuntergang (den es vorhin kurz bei mir gab) gut überstanden.

Heute widme ich mich mal wieder einem Thema aus der Beauty-Ecke, aus der ich ja immer nicht so viel erzählen kann, weil meine Haut sehr problematisch und empfindlich ist, sodass ich mich davor hüte, viele Produkte zu testen. Wenn da mal eins dabei ist, das ich gut vertrage, dann wird dies auch behalten und die Suche hat ein Ende.

Haha, schön wär’s denn die Suche hat bisher 23 Jahre gedauert. Ob sie hier nun vorerst ein Ende findet? Darum geht es die nächsten… Minuten/Stunden/Wochen, na ja, je nachdem, wie weit ich ausschweife.


 

Viele von euch haben den von mir im Januar geschriebenen Post zu Chris Farrell gelesen (und vielleicht auch noch den zwei Wochen später) und obwohl ich dachte, dass ich eher nicht die Beauty-Zielgruppe abgreife und das Interesse vielleicht eher gering ist, kamen die letzten Wochen durchaus einige Nachfragen, wie das ganze denn nun „ausgegangen ist“.

Dazu kann ich sagen: ausgegangen ist es nicht, es ist noch voll dabei und das wird auf jeden Fall auch so bleiben!

Nur um die Formalien kurz abzukaspern (lest es einfach bei Interesse nochmal ausführlich im ersten Post nach), die Produkte wurden mir in einer gemeinsamen Kooperation zur Verfügung gestellt, allerdings auf meine eigene Nachfrage hin. Kein „Hey, wir haben deinen Blog gesehen und wollen unbedingt mehr von unseren sich nicht so gut verkaufenden Produkten an die Frau bringen, also stell das doch mal vor und verdien‘ dir ganze 3€ pro Artikel!„, wie ich das in meinem Postfach nur allzu oft lese. Ich mochte die Produkte schon vorher und bekam jetzt die Möglichkeit, die Produkte nach einer sehr ausführlichen Hautdiagnose an mich anpassen zu lassen.

Zugeschickt wurden mir verschiedene Produkte und diejenigen, die ich hier vorstelle, sind die, die ich nun täglich benutze und die meine Hautprobleme zu… sagen wir mal 80% in den Griff bekommen haben. Konstant, bzw. konstant so gut bleibend und weiterhin aufsteigend, den ganzen letzten Monat über (was für mich ein enormer Fortschritt ist).

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Mask L

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Die Mask L habe ich viel zu spät so richtig für mich entdeckt und jetzt ist sie mein liebstes Produkt überhaupt. Nicht nur, dass sie so super lecker riecht (mein Freund beschreibt es als eine Mischung aus Kokos und Vanille, aber keine Angst, ich bin von beiden Gerüchen kein Fan und kann dem nicht so richtig zustimmen, auch wenn ich auch nicht bestreiten kann, dass eine gewisse Ähnlichkeit vorliegt) und man sie den ganzen Tag riechen könnte, ihre Wirkung ist enorm.

Die ersten zwei Monate habe ich sie nur sehr selten und auch nur im Gesicht verwendet, wie man das bei Masken eben so macht. 15min einwirken lassen, abspülen, fertig. Leider war ich hierbei nicht unbedingt konsequent, sodass sie eher seltener als öfter verwendet wurde und ich dachte auch (es lag nicht an ihr, das weiß ich aber erst jetzt), dass sie meine Haut austrocknet. Dies war aber einer anderen Maske zuzuschreiben, die ich abwechselnd zu ihr benutzte (die Desincrusting Mask), die allerdings wirklich eher bei fettiger und unreiner Haut benutzt werden sollte. Wenn eure Haut zu Trockenheit neigt, würde ich die Finger davon lassen.

Auf jeden Fall habe ich seit einem halben Jahr auch vermehrte Probleme mit meinem Rücken und meinem Dekolletee. Ihr seht es,  ich trage nahezu nie einen Ausschnitt, was vor allem daran liegt, dass mein Dekolletee sich nach 23 Jahren Reinheit überlegt hat, mal so richtig loszulegen und mich vor aufdringlichen Gaffern zu bewahren. Nett, nicht wahr?

Bei dem Rücken war es ohnehin immer eine schwierige Geschichte, mal gut, mal weniger gut, aber nie konstant. So. Dann nahm ich mir nochmal die Beschreibung der Maske zur Hand und sah, dass man sie sowohl morgens, als auch abends auftragen und bei stärkeren Unreinheiten (japp) auch über Nacht einwirken lassen kann. Gelesen getan und OH GOTT SEI DANK habe ich diesen Hinweis noch gelesen.

Mein Rücken ist nahezu problemfrei. Nach nur einem Monat.

Ihr dürft euch das so vorstellen, ich habe mir tatsächlich schon ein „Fotoshoot“ überlegt, bei dem ich mal ästhetische „Aktfotos“ mache, auf denen man einfach mal richtig sehen würde, wie Pickel aussehen. Man hätte natürlich nichts gesehen, nichts als den Rücken oder das Dekolletee, aber man hätte die Wahrheit gesehen. Die Wahrheit, dass Haut auch so aussehen und man daran nur schwer etwas ändern kann. Dank einiger Handyapps, die die Haut so glattbügeln, als hätte man keine Nase mehr, kann sich jeder zu einer schönen Haut verhelfen. Prinzipiell finde ich das auch gut, ich retuschiere auch vereinzelte Pickel weg, weil es mich einfach stört. Aber trotzdem verankert sich dieses Bild der perfekten Haut in den Köpfen der Menschen und wird zum Teufelskreis.

Ich entferne Pickel bei Photoshop, weil ich sie nicht schön finde und mich mit dem Problem alleine fühle <> Ich fühle mich mit diesem Problem alleine, weil alle ihre Pickel wegretuschieren <> also entferne ich Pickel bei Photoshop, weil ich sie nicht schön finde und mich mit dem Problem alleine fühle.

So. Aus meinem Fotoshoot ist nichts geworden, weil keine Pickel mehr da sind. Ich kann euch leider kein vorher-nachher Bild zeigen, weil ich den Zeitpunkt des vorher-Bildes verpasst habe. Aber ich kann euch sagen, dass seitdem ich diese Maske nahezu jeden oder jeden zweiten Abend auftrage und über Nacht einwirken lasse, höchstens nochmal 3-4 Pickelchen habe.

Mein Dekolletee ist da etwas hartnäckiger, vor zwei Wochen war ich da fast beschwerdefrei, jetzt ging es leider nochmal etwas los, aber ich bleibe standhaft.

So, also, die Maske ist der Wahnsinn. Wirklich. Ich liebe sie.

 


 

Rich Vitaly System Gesichtscreme

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Bei ihr war ich anfangs etwas skeptisch. Sie wirkte mir auf meiner Haut etwas zu fettig, was ich auch immer noch nicht bestreiten kann. Aber ich denke, dass mir gerade ihre Textur gut dabei hilft, diese enorme Trockenheit zu bekämpfen. Meine Haut fiel ja wirklich in Fetzen von meinem Gesicht und Make-up war nicht möglich. Deswegen bin ich ja ohnehin auf Mineral Make-up umgestiegen und bin auch weiterhin dort, aber selbst das (was das kleinste Übel war), sah oft unmöglich aus.

Die Creme riecht gut (ach was, es riecht alles gut), ist in ihrer Konsistenz nicht super leicht, aber auch nicht super schwer. Man spürt, dass man etwas auf der Haut trägt, aber nicht unangenehm oder störend. Für die sehr trockene Haut meiner Meinung nach wirklich gut.

Ich benutze sie nun seit 5 Monaten jeden Tag morgens und abends und sie ist noch immer nicht leer, da sie wirklich schön ergiebig ist und man ohnehin lieber etwas weniger, als zu viel Creme auftragen soll (für uns mit trockener Haut natürlich wirklich schwierig, aber es wirkt!)

 


 

Naomi Hydro-Oil-Cleanser

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Dieses schöne Produkt verwende ich nun schon seit 2 Jahren (habe ich mir auch selbst gekauft und bin daraufhin auf die Marke aufmerksam geworden) und noch immer ist es für mich das beste Mittel zur Reinigung für trockene Haut. Es ist ein gut riechendes (ach was, echt?!) Reinigungsöl, das ich mittlerweile (früher habe ich mein Gesicht vorher noch befeuchtet, ist für mich aber nicht so ideal, weil das Öl dann wegschwimmt) einfach auf das trockene Gesicht auftrage. Ich massiere es sanft ein (was sich sehr schön anfühlt) und spüle es dann mit lauwarmen Wasser ab. Es ist absolut nicht austrocknend und pflegend, bekommt auch Make-up sehr gut mit ab, wobei ich davon ja ohnehin nicht viel verwende, sodass ich zu schwereren oder deckenderen Texturen keine Aussage machen kann.

 


 

Defence Improving Tonic

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Das Gesichtswasser habe ich mittlerweile auch liebgewonnen. Anfangs zwiebelte es die ersten Anwendungen etwas auf der Haut und ich dachte schon, dass da etwas nicht in Ordnung sein kann, aber nach Rücksprache mit Chris Farrell und vermehrten Anwendungen, sei das wohl ein gutes Zeichen, dass sich meine Haut wieder normalisiert. Ein Brennen hatte ich seitdem nie wieder.

Das Gesichtswasser ist schön angenehm aufzutragen, ergiebig und – na? Genau. Riecht gut. Ich weiß nicht zwingend, ob es im Gegensatz zu anderen Tonics eine andere Wirkung hat (ich hatte mal das von Chris Farrell aus der Green Line, damals, als ich bei einer Kosmetikerin war), aber ich vertrage es gut und es entfernt noch ein paar Make-up Reste, die das Öl nicht ganz entfernen konnte. Was will ich mehr?

 


 

Sun Butter

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Diesen sonnigen Begleiter (seht ihr, wie ich versucht habe, den Sonnenschutz auch thematisch im Gegenlicht dazustellen? Wahnsinn, nicht wahr?) habe ich mir vor einem Jahr selbst gekauft, noch bevor ich Chris Farrell kontaktierte. Trotzdem will ich ihn euch gerne vorstellen.

Anfangs war ich nicht so begeistert, weil ich (sehr intelligent) dachte, ich könnte die Creme einfach ohne eine Tagescreme auftragen und es würde ausreichen. Leider tat sie es nicht (bei nicht trockener Haut vermutlich aber schon), sodass sich meine Haut wie immer pellte und ich schob es natürlich auf die Creme, einen Sündenbock muss es ja immer geben.

Da das jetzt aber doch sehr schnell mit der Sonne los ging und ich ratlos war, zu welcher Sonnencreme ich greifen sollte, da ich nur schlechte Erfahrungen damit gemacht habe, kramte ich sie wieder hervor und trug sie über meiner Tagescreme auf – sie da: nichts pellte sich, alles saß wie es sollte und zudem schützte sie mich vor der Sonne.

Die Textur ist cremig, lässt sich sehr gut verteilen und zieht schnell ein, ohne auch nur einen weißen Film zu hinterlassen. Einzig und allein bleibt ein etwas glänzender Schimmer, den man mit Puder aber sehr gut in den Griff bekommt.

Sie ist nicht wasserfest, was für begnadete Sportlerinnen oder Schwimmerinnen vielleicht wichtig zu sagen ist. Aber ich mag sie wirklich gerne und bin froh, ihr noch eine zweite Chance gegeben zu haben.

 


 

Abschließend ist zu sagen, dass ich anfangs sehr ungeduldig war und die Testphase nicht ohne Probleme lief. Nach meiner anfänglichen Euphorie, die ich ja immer habe („Die Produkte sind der WAAAAHNSINN!“), kehrten die alten Probleme wieder zurück und ich war wieder etwas frustriert (wie immer). Ich testete nach gut 3 Monaten mal kurz bei Lush hinein, schrieb euch einen lobenden Bericht und muss euch wieder sagen, dass diese Euphorie auch wieder verflogen ist. Ich halte die Creme noch immer für gut, aber sie hat nicht all meine Probleme gelöst.

Nach einer verzweifelten Nachricht an Chris Farrell, wurde ich angehalten weiter zu machen und meiner Haut Zeit zu geben – es war das beste, das ich tun konnte. Den letzten Monaten ist meine Haut auf einem konstanten Niveau. In meinem Gesicht befinden sich höchstens ein paar kleine Pickel, die aber super gut abgedeckt werden können, sodass ich auch sagen würde, dass meine Gesichtshaut (bis auf die vergrößerten Poren, die ich aber für Veranlagung halte) schon wirklich gut geworden ist. Ab und an habe ich mal wieder 2-3 Schüppchen an der Nase, die verlieren sich aber nach dem Auftragen von Make-up nach wenigen Minuten wieder. Meine Haut spannt weniger und sieht auch frischer aus.

Es lohnt sich also durchzuhalten und ich bin wirklich froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Von all meinen Produkten ist auch noch nichts leer, nur das Gesichtswasser muss ich langsam mal wieder ersetzen.

 


 

Wenn ihr noch Fragen zu den Produkten oder allgemein zu trockener Haut habt (bin da ja Expertin….juchu), dann scheut euch nicht sie zu stellen.

Habt ein schönes Wochenende,

eure reingeschlüpft

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Dieser Beitrag wurde am Mai 9, 2015 um 14:57 veröffentlicht. Er wurde unter Beauty abgelegt und ist mit , , , , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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