reingeschlüpft

Akne. Und ein paar Produkte, die ich mag.

Guten Morgen ihr Lieben,

heute verkriechen wir uns wieder einmal in die Beautyecke, in der ich nicht ganz so mit Fachwissen sprühen (wie natürlich sonst immer), sondern nur von meiner persönlichen Erfahrung berichten kann.

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Wer mich länger verfolgt weiß, dass ich mit meiner Haut immer große Probleme habe. Phasenweise kämpfe ich „nur“ mit sehr unreiner, fettiger, aber dennoch für sich unglaublich trockener Haut, gerade (und leider die meiste Zeit) aber doch mit mittelschwerer Akne. Glauben mir viele immer nicht, was zum einen daran liegt, dass ich meinen Körper sehr gut zu verstecken weiß (was mich auch sehr belastet, denn auch jetzt im Sommer trage ich nahezu nur Highneckoberteile, sofern ich mich in die Öffentlichkeit wage, oder habe zumindest die Haare offen und trage vorne keinen Ausschnitt) und dass ich es auch im Gesicht ganz gut überschminken kann. Ich habe die meiste Zeit nicht die fiese, eitrige Akne, sondern eher die mit vielen und relativ „kleinen“, zum Teil gut zu überdeckenden Pickeln. Und weil mir das beim Schreiben gerade zu doof wird und mich eigentlich selbst nervt, dass man sich nicht traut so offen damit umzugehen, gibt es jetzt schon ein Bild und nicht erst im Oktober, wenn ich meine Isotretinoin-Therapie starten werde. So, jetzt ist es raus.

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Das Traurige und gleichzeitig Schöne an dem Bild ist, dass ich hier bereits geschminkt bin, meine Haut zumindest. Traurig, weil man es dennoch noch relativ stark sieht, schön, weil ihr hier das Make-up aufgetragen seht, das ich euch nachher noch vorstellen werde. Blödes Make-up denkt ihr jetzt, schafft es ja nicht mal abzudecken. Ja, könnte man meinen, aber ich mag es, eben weil man kaum sieht, dass man Make-up trägt. Aber dazu später mehr.

Ich habe in der letzten Zeit einige Produkte ausprobiert, eben weil meine Haut seit Januar diesen Jahres völlig verrückt spielt und ich sagen muss, dass es seit vielen vielen Jahren nicht mehr so schlimm war. Sagen muss ich auch, dass nur meine rechte Gesichtshälfte so schlimm aussieht, die linke ist derzeit geradezu unversehrt. Handy wird immer desinfiziert, der Kopfkissenbezug häufig gewechset, ich schreibe mit rechts und stütze mich demnach auch nicht dort auf, ich weiß nicht woran es liegt. Ich weiß nur, dass ich seit 8 Jahren mit verschiedenen Cremes vom Hautarzt, (teuren) Pflegeprodukten, pflanzlichen Mitteln, die sich – ohne selbst Hormone zu beinhalten – auf den eigenen Hormonhaushalt auswirken, versuche meine Akne zu besiegen und immer wieder entsteht die Hoffnung, dass es jetzt besser wird, um einen dann fast noch schlimmer wieder zu überfallen. Ich kann 70% meines Kleiderschrankes nicht tragen, weil eben nicht nur das Gesicht, sondern auch Hals, Rücken und Dekolletee befallen sind. Die einzelnen Komponenten mal mehr, mal weniger schlimm, ich habe insgesamt das Gefühl, dass bei mir eine gewisse „Gesamtanzahl“ an Pickeln vorgegeben ist, die sich wie sie gerade Lust haben einfach völlig random auf den eben genannten Bereichen verteilen. Mal sieht man kaum etwas im Gesicht, dafür auf Rücken und Dekolletee umso mehr, mal umgekehrt.

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe keine Lust mehr. Nachdem ich es jetzt einige Wochen oder gar 1-2 Monate mit einer Ernährungsumstellung versucht habe und nur minimale (vielleicht auch nur die üblichen Schwankungen) Erfolge erzielen konnte, das Hautarzt-Repertoire durch habe, weder Hormone nehmen möchte, noch die Kraft noch das Geld habe, um mich in weiteren Kreisen der Kosmetik zu bewegen, werde ich im Oktober eine Isotretinoin-Therapie beginnen. So zumindest der Plan. Die Tabletten habe ich schon, allerdings bin ich anschließend GOTT SEI DANK (wer hätte es geglaubt und gedacht) an eine sehr kompetente Hautärztin gelangt, die mir dringend davon abriet, die Therapie im Sommer zu beginnen. Generell, aber gerade bei meiner Haut, die ja doch sehr empfindlich ist.

Nur um es kurz einzuwerfen: Isotretinoin, auch ein Teil unseres Vitamin-A-Metabolismus, ist meist unter den Namen „Accutane“, „Aknenormin“, „Roaccutan“ (nur um ein paar Beispiele zu nennen) bekannt. In erhöhter Konzentration, so wie es bei der Therapie eingenommen wird, wirkt es stark austrocknend. Die Talgdrüsen und Schleimhäute werden quasi „lahm gelegt“, was – wie man sich denken kann – zu enormen Nebenwirkungen führen kann (starke Trockenheit (überall, ja wirklich überall), Juckreiz, Muskelschmerzen, Leber- und Nierenschäden, eventuell auch psychische Verstimmungen, um mal nur ein paar aufzuzählen). Dieses Medikament wird und sollte nur verschrieben werden, sofern man unter starker Akne leidet und diese auch gegen bisherige Therapien resistent war.

Da ich ab Oktober aber generell noch einen Beitrag dazu verfassen werde, möchte ich das Thema nur kurz anschneiden. Eigentlich sollte es heute auch nur um die Produkte gehen, zu denen ich jetzt gleich auch kommen werde. Aber während ich in den letzten Monaten immer nur versucht habe meine Pickel zu verstecken, spüre ich, dass so eine große Last von einem abfällt, wenn man offen damit umgeht. Um nochmal den lieben Tyrion Lannister zu zitieren:

– „Never forget what you are, for surely the world will not. Make it your strength. Then it can never be your weakness. Armor yourself in it, and it will never be used to hurt you“ – Tyrion Lannister.

Ich weiß, dass viele unter dem gleichen Problem leiden und man sich heute mit den ganzen Filtern und Bearbeitungsprogrammen und der Pille als „Lifestyledroge“ oft ziemlich alleine fühlt. Als ich die Pille genommen habe, hatte ich wunderbare Haut, perfekt sozusagen. Und ich weiß auch, dass viele meiner Freundinnen aus diesem Grund die Pille nehmen. Demnach haben viele Frauen, die vielleicht auch sonst keine Babypohaut hätten, eine perfekte Haut und das Erscheinungsbild Akne tritt noch seltener auf.

Dazu kommen die Social Media Kanäle, auf denen sich die wenigsten mit Akne präsentieren. Ich auch nicht, muss ich dazu sagen. Meistens fotografiere ich mich vorteilhaft, zeige nur die „guten Stellen“. Ist es mir aber zu viel oder unmöglich zu verhindern, dass man etwas sieht, retuschiere ich. Oft wünsche ich mir, ich hätte das Selbstbewusstsein es nicht zu tun, aber ich habe dem Zustand meiner Haut nie erlaubt ein Teil von mir zu werden. Ich habe ihn immer abgelehnt und mich dagegen gewehrt, wollte ihn nicht im Internet verewigt sehen, weil ich immer dachte „es wird besser, so siehst du eigentlich gar nicht aus, das ist nur ein Ausnahmezustand“. Da es sich dieser „Ausnahmezustand“ aber seit 8 Jahren mal mehr mal weniger gemütlich bei mir macht, habe ich keine Lust mehr.

Und jetzt kommen wir zu den Produkten, die ich in der letzten Zeit lieb gewonnen habe und die mir zumindest ein wenig dabei helfen, die letzten 3 Monate bis zur Therapie zu überstehen.

 

Bioderma Mizellenwasser

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In früheren Beiträgen habe ich euch bereits vom Garnier Mizellenwasser berichtet. Seitdem ist einige Zeit vergangen und ich habe auch noch das von Balea getestet, mit dem ich letztendlich am wenigsten zufrieden war, weil es den stärksten Film hinterlassen und die geringste Reinigungskraft hatte. Als ich vor 1 1/2 Monaten wegen meiner Reinigung wieder sehr verzweifelt war, griff ich nun zum teuersten, aber am meisten gehypten Produkt und möchte euch sagen, dass ich glücklich bin den Versuch gewagt zu haben. Die Reinigungswirkung ist sehr gut, wenn man auch nicht nur mit einem Wattepad hin kommt, falls man sich komplett damit abschminken möchte. Ich selbst brauche 2-3 Wattepads, um wirklich das ganze Make-up zu entfernen. Mit dem ersten fahre ich durch mein Gesicht und beseitige die erste Schicht. Ist das getan, träufle ich ein paar Tropfen Arganöl auf meine Finger (dazu unten mehr) und reibe mir damit vorsichtig die Augen, um Mascara & Co zu lösen. Mit dem dreckigen Pad von vorhin entferne ich dann den Panda-Look, bis auf den ersten Blick nichts mehr zu sehen ist. Die anderen beiden Wattepads benutze ich dann, um wirklich alles zu reinigen, bis das Wattepad nahezu weiß ist. Wer mag, kann sich das Gesicht danach noch mit Wasser waschen, dieses hier ist aber wirklich das erste, das für mich keinerlei Film hinterlässt. Ich fühle mich auch ohne Wasser sauber und gewaschen, was dieses Mizellenwasser für mich wirklich zum Gewinner werden lässt. Garnier und auch Balea fühlten sich am Ende immer schmierig an, wenn Garnier auch noch okay war. Insgesamt vertrage ich es auch wirklich sehr gut, da es meine Haut auch nicht austrocknet. Und das mag was heißen.

 

Arganöl

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Welches ich hier benutze ist erstmal egal (meins ist von TkMaxx), aber nachdem ich mich immer mit Kokosöl abgeschminkt habe (Technik wie oben) und doch immer ein paar Pickel in den Augenbrauen hatte, hörte ich mal auf den Tipp aus dem Internet, dass Kokosöl prinzipiell hoch komedogen ist (also Pickel verursachen KANN), wohin gegen Arganöl sehr gut verträglich ist. Aus diesem Grund stieg ich um und bin wirklich sehr glücklich das getan zu haben. Zumindest in den Augenbrauen bin ich weitgehend pickelfrei.

Wenn ich mein Gesicht nach dem Mizellenwasser nochmal mit Wasser reinige, trockne ich es anschließend nicht ganz ab, sondern gebe 3 Tropfen Arganöl in meine Handfläche und massiere damit sanft mein Gesicht. Seitdem ich das mache habe ich keinerlei Probleme mehr mit unschönen Hautschuppen, die sich auf Grund meiner doch sehr trockenen Haut immer wieder von Nase und Stirn ablösen. Das Gesicht wird gut durchfeuchtet und fühlt sich am nächsten Morgen richtig prall an. Wichtig ist darauf zu achten, dass es natives (aus ungerösteten Argankernen) und kaltgepresstes Arganöl ist, damit beim Röstvorgang nicht wichtige Stoffe verloren gehen. Insgesamt ist Arganöl nicht gerade günstig, so sollte man auch beim Kauf immer etwas spektisch bleiben, wenn einem 250ml für unter 20€ angeboten werden.

 

Fit Me Makeup von Maybelline

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In der Farbe 105 und der Version „Luminous & Smooth“. Lange lange habe ich nur noch Mineral Make-up benutzt, weil ich aus früheren, unwissenden Make-up versuchen weiß, dass ich den Auftrag nie streifenfrei hinbekommen habe. Dem Internet sei Dank weiß ich nun von Beautyblendern und auch davon, dass sich vielleicht nicht jeder Pinsel zum Auftrag von Make-up eignet. Als ich letztens so unzufrieden war, weil ich trotzdem das Gefühl hatte, dass das Mineral Make-up austrocknet, sprang ich einfach mal auf den Hypezug auf und kaufte das von vielen geliebte Fit Me Make-up. Was soll ich sagen. Die Farbe ist wie für mich gemacht und der Auftrag mit einem feuchten Beautyblender (von TkMaxx, der ist ganz weich und fluffig, der von Ebelin ist mir viel zu hart!) ideal. Den ersten Tag war ich hin und weg und habe mich unglaublich wohl gefühlt – die nächste Woche dachte ich, ich bekäme davon Pickel. Deswegen habe ich nun mal länger ausgesetzt und kann euch sagen, ich bekomme ohne Make-up auch Pickel, deswegen verwende ich es jetzt wieder und gerade eben heilt tatsächlich auch vieles ab (oh Wunder).

Die Farbe ist für mich eher gelbstichig, auf keinen Fall rosa. Es ist ein angenehmer, heller, aber nicht sehr blasser Ton. Die Konsistenz ist flüssig, aber gerade deswegen lässt es sich so gut verteilen. Aber um euch (vielleicht bin ich auch die einzige, die so doof ist) mal vor einem Fehler zu bewahren:

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Ich habe es die ersten 3 Wochen immer aufgedreht, den rechts so gut sichtbaren Plastikstil entdeckt und erstmal ein paar Minuten geflucht, weil ich das halbe Make-up auf dem Schminktisch verteilt habe. Gut, dachte ich mir, ist ja nervig, aber muss wohl so. Also habe ich mir immer mit dem Plastikstil das Makeup auf die Wangen und Stirn gepatscht – kein Scherz. Bis ich dann eines Tages den Deckel abzog und sehen durfte, dass es sich hierbei nur um den Pumpstil des Pumpspenders gehandelt hat und man das Make-up ganz komfortabel und sauber rausdrücken kann. Prima. Man lernt nie aus.

Das Make-up gibt es mittlerweile in einer neuen Version, die „Matte & Poreless“, die ich sicher noch testen werde. Denn dieses hier ist sehr „glowy“ und nicht sehr vorteilhaft für Menschen mit vergrößerten Poren. Da wird der einst gesunde Glow schnell zur Speckschwarte – ich zumindest. Deswegen ist ein Puder unverzichtbar und in diesem Sinne:

 

Essence All About Matt Puder

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Viele benutzen Puder in ihrer Hautfarbe, ich habe das bisher auch immer getan und mich geärgert, wenn man Schicht für Schicht, alle paar Stunden am Tag, immer mehr Farbe aufträgt, die am Ende des Tages gar nicht mehr so zu der des Gesichts passt. Das liegt daran, dass Make-up und Puder zum Teil nachdunkeln, was bei mehreren Schichten nicht so ideal ist. Ich griff jetzt wegen des neuen Make-ups ganz testweise mal zu dem günstigen Puder von Essence und bin ganz begeistert. Das Finish ist matt, aber nicht pudrig, deswegen natürlich. Es nimmt einem nicht vollkommen den „Glow“, lässt einen dabei aber nicht fettig erscheinen. Quasi so, wie ich mir meine Haut wünsche, wäre sie endlich mal schön. Für unterwegs kann man sich noch ein dünnes Schwämmchen reinklemmen, ich bevorzuge aber den Auftrag mit einem fluffigen Pinsel.

 

Essence Make me brow

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Wahrscheinlich bin ich gerade die einzige Frau auf Erden, die gerade im Sommer den Trend mit den stark betonten Balkenaugenbrauen nicht so ganz mag. Im Winter habe ich meine Augenbrauen auch mit Puder nachgezogen und sie für meine Verhältnisse sehr kräftig betont, doch je wärmer es wird, desto schwerer wiegt ein solcher Balken im Gesicht. Das Jugendliche, Frische geht in meinen Augen etwas verloren und lässt einen hart und kühl erscheinen.

Da es bisher nur eine Kosmetikerin geschafft hat, meinen Augenbrauenton gut zu treffen (ansonsten laufe ich die erste Woche meist mit viel zu dunklen und kalten Augenbrauen umher), fahre ich gut damit, sie jeden Tag wie meine Wimpern zu schminken. Und dafür eignet sich der Augenbrauenmascara von Essence wirklich hervorragend. Nicht nur, dass der Farbton für mich ideal ist (eher aschig, aber dennoch nicht zu dunkel), er formt auch gleichzeitig und sieht am Ende völlig natürlich aus. Wer mag, sollte vorher die Augenbrauen etwas verdichten (wenn einem die eigenen zu dünn sind) und den Mascara erst anschließend auftragen.

Die betonten, aber dennoch „fluffigen“ Augenbrauen gefallen mir persönlich in der warmen Zeit viel besser – besser zu den ungeschminkten Augen, den Sommersprossen, dem leicht (oder stark, je nachdem) gebräunten Teint. Für mehr Natürlichkeit im Sommer (und generell).

 

Paula’s Choice Sunscreen Spray LSF 43*

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* das Produkt wurde mir von Paula’s Choice in gemeinsamer Kooperation zugeschickt

Und zu guter Letzt: Sonnencreme. Unglaublich wichtig, vor allem für mich, mein Freund demonstrierte mir gestern Abend anschaulich was es heißt, wenn man das etwas vernachlässigt. Heute Morgen bin ich neben einem kleinen Krebs aufgewacht. In einem früheren Beitrag habe ich schon von meinem ersten Eindruck der Sonnencreme berichtet, doch testen konnte ich sie dank des Wetters noch nicht so richtig – die letzten Tage war es dann endlich so weit und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Zum einen, weil man das Öl raussprühen kann und man nicht mit von der Sonnencreme glitschigen Fingern mit der Tube kämpft. So erreicht man selbst auch ganz gut die Stellen am Rücken.

Zum anderen, weil sich das Öl nur am Anfang wie ein ganz weicher Film auf die Haut legt, nahezu unsichtbar (höchstens einen schönen, gesunden „Glow“ (tolles Wort) erzeugt, so wie frisch rasierte Beine oft aussehen (wenn man sich Mühe gegeben hat)) und beinahe geruchsneutral ist. Nur ganz fein durftet es nach Sonne. Es schmiert nicht und obwohl es Öl ist, fühlt man sich nicht ölig. Gestern war ich damit unglaublich zufrieden und fand, dass meine Haut richtig gesund und gut ausgesehen hat. Nichts mit weißelnden Cremes und sandigen Händen (gut, gab gestern auch keinen Sand). Außerdem hat sie einen sehr hohen LSF (43), der mich den ganzen Tag gut geschützt hat.


So, jetzt ist es vorbei, ihr habt es geschafft :-) Vielleicht habe ich der ein oder anderen ja ein paar Produkte und Tipps mit auf den Weg geben können, sei es auch nur die Tatsache, dass sie mit ihrer Haut nicht alleine sind. Es gibt genug Menschen, auch wenn es einem kaum noch so erscheint, die mit diesen Problemen zu kämpfen haben. Das Thema wird mich und euch auch ab Oktober wieder verstärkt begleiten, wenn ich dann mit der Therapie starte und bis dahin versuche ich einfach ein bisschen Schadensbegrenzung zu betreiben. Heißt, mich in Akzeptanz zu üben und zu versuchen, mich nicht so stark einschränken zu lassen.

Euch wünsche ich einen wunderbaren Tag!

eure reingeschlüpft

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Dieser Beitrag wurde am Juni 24, 2016 um 10:09 veröffentlicht. Er wurde unter Beauty abgelegt und ist mit , , , , , , , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

17 Gedanken zu „Akne. Und ein paar Produkte, die ich mag.

  1. Tolle Produkte, einen so ähnlichen Post gibt es auch auf meinem Blog. Ich habe auch mit Akne zu kämpfen und habe meine Pflegeprodukte dort vorgestellt. Vielleicht willst du dir auch meinen Post mal anschauen. Der Kampf mit der Akne ist wirklich blöd

  2. Hallo meine Liebe! Ich leide total mit dir!!! Hatte früher auch ganz schlimm Akne, im Gesicht und vor allem an den Armen und am Rücken. Habe heute leider am Rücken auch jede Menge Narben davon, weil ich immer ganz fleissig gekratzt habe..:-( Ich kann dir einige Dinge empfehlen, die bei mir gut funktioniert haben. Wenn du möchtest, dann melde dich einfach mal bei mir! Ich kann dir von Produkten sowie kleinen Hausmittelchen erzählen, die bei mir wirklich etwas verändert haben. Gott sei Dank. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du etwas findest, dass dir hilft!!

  3. Sarah sagte am :

    ein guter Freund von mir hat damals auch aufgrund von starker Akne eine Aknenormin-Therapie gemacht – und ich muss ehrlich sagen, während der Zeit hat es mich richtig mitgenommen, ihn so leiden zu sehen. Die Haut ist so enorm ausgetrocknet, dass sie von wunden und aufgeplatzten Stellen übersät war. Am Ende hat’s wirklich geholfen, aber die Zeit dazwischen war teilweise schon als Außenstehender sehr schwer anzusehen. er hat damals auch ein Videotagebuch veröffentlicht, falls es dich vielleicht interessiert: https://www.youtube.com/channel/UCAyQq_caLmFokHdUbtX_xFQ

    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute mit der Therapie und hoffe, es bringt die gewünschten Erfolge!

    Was Puder angeht kann ich übrigens auch den von Sulfoderm aus der Apotheke empfehlen – habe ich damals gerne genutzt bei Unreinheiten.

  4. Kim sagte am :

    Hallo, ich kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst, denn ich leider seit Ca. 2 Jahren an Spät-Akne, mal ist es besser, mal schlechter.
    Ich lehne es generell immer ab meine Haut mit vielen Pflegeprodukten zu konfrontieren, daher beschränke ich mich auf ein Reinigungsöl, Tagespflege und Bioderma Sebium h2o (TAO Clean Hydrochiles Reinigungsöl, TAO Aloe Cream Tagespflege + Bioderma Sebium h2o) . Ich habe wirklich sehr lange gebraucht um eine passende Pflegeserie für mich zu finden aber wer sucht wird fündig!

    Auch ich habe meine Ernährung umgestellt und versuche keine Süßigkeiten, fertig Mahlzeiten, Softdrinks etc. zu verputzen aber ab und zu mal ein stückchen Schokolade ist völlig okay. Was mir sehr wichtig ist auch nicht nur für mein Äußeres sondern für mein gesamtes Wohlbefinden, dass ich versuche meine Ernährung immer mehr auf Vollwertprodukte umzustellen. Denn durch einer bewussten Ernährung, fühle ich mich insgesamt viel wohler und habe auch viel mehr Energie. Ich kann auch sagen, dass ich seither viel besser schlafe und morgens fühle ich mich auch sehr viel fiter.
    Mein Hautbild hat sich durch meine Ernährungsumstellung nur leicht gebessert, also habe ich mich weiterhin schlau gemacht und letztendlich ist mir aufgefallen, dass ich viel zu wenig trinke, manchmal sogar nur eine kleine Flasche Wasser am Tag. Seit 4 Wochen Trinke ich nun 2 Liter Wasser täglich, ich pappe meine Getränke mit frischer Minze/ Ingwer/ Zitronen etc. auf und es hat mir super geholfen. Nicht nur mein Hautbild im Gesicht, sondern auch am Rücken hat sich deutlich gebessert und es wird von Woche zu Woche immer besser, all die kleinen Milben werden weniger und die Anzahl der größeren Pickel hat sich auch deutlich verringert. Was ich damit verdeutlichen möchte ist, dass zuviel Chemie nun wirklich keine gute Lösung ist, denn vielleicht schaut damit dein Hautbild besser aus aber deinem Köper insgesamt wird es nicht gut tun.

    Liebe Grüße
    Kim

    • Hallo liebe Kim! Vielen Dank für deine Antwort und ich stimme dir in allen Punkten zu – man sollte zunächst versuchen, ob die von dir genannten Punkte eine Auswirkung auf die Akne haben. Das habe ich auch und ich wage auch zu behaupten, dass dies alle getan haben, die über mehrere Jahre hinweg unter Akne leiden. Doch wenn man merkt, dass so gar kein Anker zu finden ist, weder durch Ernährung (spielt bei mir z.B. kaum eine Rolle, ich kann in guten Phasen alles essen, von Fastfood bis Zucker und es passiert gar nichts, in schlechten Phasen kann ich mich unglaublich gesund ernähren und es bleibt trotzdem schlecht), noch durch Sport, Meditation, gute Produkte, dann ist nach vielen Jahren (und ich rede hier von 8) einfach der Punkt erreicht, an dem der Leidensdruck so groß ist, dass man einfach nur will, dass es aufhört :-( Und wenn dann ein Medikament ein Licht am Ende des Tunnels ist, dann ist es so. Aber wie gesagt, man sollte nichts unversucht lassen, bevor man zu so einer drastischen Maßnahme greift. Ganz viele Grüße an dich!

  5. Ach ja, Akne ist echt ätzend. Ich hab sie mit 21 ganz arg bekommen, an den gleichen Stellen wie du und auch ungefähr gleich in der Intensität. Hatte ich dann auch 2 Jahre ziemlich schlimm, dann aufgrund eines neuen Freundes wieder angefangen die Pille zu nehmen, was aber hautmäßig auch keine große Verbesserung hervorbrachte. Letztes Jahr im Oktober hab ich sie dann wieder abgesetzt nach 3 Jahren durchgehender Einnahme, aber bisher hat sich bei meiner Haut nicht sooo viel getan, außer, dass die rechte Gesichtshälfte langsam besser wird, während die linke gerade schlimmer wird. Und auch mein Rücken sieht nur rechts ziemlich wild aus. Verstehe das, wer will, ich hab mich mittlerweile damit arrangiert, obwohl ich trotzdem nicht aufhören, von schöner Haut zu träumen. Immerhin hat mein Dekolleté sich gerade beruhigt, das ist ja schon mal etwas. Vielen Dank jedenfalls für deine ehrlichen Worte und alles Gute auf deinem weiteren Hautweg!

    • Vielen Dank liebe Anela! Ich bewundere Menschen so sehr, die einfach sagen können, dass sie sich damit arrangieren können. Ich weiß auch nicht, warum es für mich ein so rotes Tuch ist, denn ich bin damit einfach so wahnsinnig unglücklich :-( Wobei ich auch bis vor einem Jahr nie ISO in Betracht gezogen hätte, doch früher waren auch nicht alle Bereiche meines Oberkörpers betroffen. Wenn eben „nur“ der Rücken und das Gesicht betroffen sind, kann man immerhin noch Oberteile mit Ausschnitt tragen, oder wenn der Rücken gut ist mit Ausschnitt hinten. So fühle ich mich einfach eingekapselt in den Oberteilen mit Highneck, dass es mic wahnsinnig stört. In diesem Sinne wünsche ich dir auch alles Gute und weiterhin viel Kraft!

  6. Alessa sagte am :

    Tut mir schrecklich leid mit der Haut. Das sieht fürchterlich aus. Ich leide mit dir und hoffe, dass es besser wird.
    Was sagt dein Freund dazu – stört ihn das? Irritiert ihn das? Bestärkt er dich, dass trotzdem alles gut ist?

    • Natürlich tut er das :-) Und es irritiert ihn nicht, so, wie ich auch sagen muss, dass es in meinem Umfeld niemanden irritiert oder ich gar je etwas Schlechtes über meine Haut von außen gehört habe. Ich finde, die Menschen sind damit wirklich sehr sensibel und auch gar nicht empfindlich, sofern es sich eben nicht um wirklich sehr starke Akne handelt. Dafür bin ich sehr dankbar. Denn letzten Endes sind wir selbst unsere schärfsten Kritiker und würde es mir nur um meine Mitmenschen gehen, würde ich jeden Tag einfach ungeschminkt aus dem Haus gehen, weil mir nie jemand das Gefühl gegeben hat, ich sei so wie ich bin nicht gut genug. Und das ist einfach wunderbar.

  7. Franzi sagte am :

    Hallo :-)

    bevor Du Dich an solch doch eher drastischen Thearapien versuchst…hast Du schon mal von Neostrata gehört?
    Ich habe mit 30 ganz schlimme Akne im Gesicht bekommen und bin sämtliche Produkte durch gegangen (u.a. Naturkosmetik und zig Mittelchen vom Hautarzt, Ernährung blabla). Ergebnis: Null. Pille/Hormone wollte ich definitiv nicht mehr nehmen.
    Irgendwann bin ich auf Neostrata 10% AHA Lotion gestossen und dachte mir, schlimmer kanns ja nicht mehr werden…
    Ich hatte mich vorher nicht darüber schlau gemacht, dass man am Anfang eher langsam mit der Fruchtsäure anfängt und es hat die erste Woche jedes Mal höllisch gebrannt aber dann ging es super. Bereits nach der ersten Nacht war eine drastische Verbesserung sichtbar. Ich hatte zum Anfang hin, beide Wangen, Kinn und Nase mit grossen entzündeten Pusteln voll, die am nächsten Tag bereits super abgeklungen waren.
    Seit dem ich es nehme, habe ich vll noch ein Pickel pro Monat. Die Pickelnarben (die man ja bei uns Blashäuten so toll sieht :() sind auch schon um einiges verblast.
    Man brauch nur eine minimale Menge davon und so eine Flasche hält bei mir ca. 6 Monate.
    Ein Versuch wert?!
    Viele liebe Grüße

    • Hallo liebe Franzi! Vielen Dank für deine Nachricht und auch dafür, dass du dir so viel Zeit genommen hast, mir zu antworten. Leider habe ich aber auch schon BHA(1% und 2%) und AHA(10%) durch und zwar über ganze 6 Monate. Leider hat sich bei mir überhaupt nichts getan, eher im Gegenteil, nachdem ich die Säuren jetzt abgesetzt habe pellt sich meine Haut viel weniger und wirkt ruhiger :-( Ich habe jetzt aber tatsächlich noch einen letzten Versuch und zwar werde ich es mit Perenterol Forte, also Trockenhefe versuchen. Ich habe wirklich alles erdenkliche durch, nahezu alles, was es gibt (auch schon merkwürdige Ultraschallbehandlungen) und wenn es jetzt die Hefe nicht bringt, dann gebe ich auf. Leider. Aber es sind bis dahin ja eh noch 3 Monate (auch wenn ich es gerade letzte Woche kaum ausgehalten habe die Tabletten nicht zu nehmen), deswegen: Daumen drücken. Ganz viele liebe Grüße an dich und es freut mich, dass es dir so gut geholfen hat!

      • Julia sagte am :

        Hallo! :)

        Ich hoffe, du hattest bereits etwas Erfolg mit deinem Letztversuch „Perenterol“! Habe vor Weihnachten damit angefangen, weil es auf eine Afrikareise ging und meine Verdauung im ersten Sinne schützen wollte. Nun habe ich leider durch den ganzen Staub und durch die mangelnden Sanitärenanlagen wieder so eine schlechte Haut bekommen, dass ich jeden Morgen in den Spiegel schaue und das Weinen anfangen könnte.
        Konntest du denn nach einem Zeitpunkt eine Verbesserung feststellen?

        Lieben Gruß
        Julia

      • Hallo liebe Julia, das tut mir sehr Leid, dass es dir gerade nicht so gut geht mit deiner Haut. Perenterol habe ich dann letztendlich tatsächlich nicht mehr getestet, weil ich die enormen Kosten für den mindestens 3-monatigen Testzeitraum nicht selbst aufbringen konnte, neben den Kosmetikern, die ich dann ja auch noch brauche. Aber mittlerweile habe ich meinen Weg ja auch gefunden, schau dir einfach mal die neuen Beiträge an, vielleicht ist auch was für dich dabei :-) Viele Grüße und ganz viel Erfolg an dich! Ich bin auch so verzweifelt gewesen, aber gerade wirklich sehr zufrieden. Schau dich ruhig mal um,

        viele Grüße!

  8. Liebe reingeschlüpft,
    danke für deine Ehrlichkeit. Ein RIESEN Kompliment, dass du das Bild hochgeladen hast. Dafür bewundere ich dich echt, dazu gehört wirklich Mut.
    Mir tut es wirklich Leid, dass du so darunter leiden musst. Aber du bist echt nicht alleine, wie man an den Kommentaren ja sieht. Ich selbst leide auch schrecklich drunter. Habe mich aber bisher nicht getraut eine ISO-Therapie zu machen…Vor allem mein Rücken ist schrecklich betroffen und das ist einfach nur ätzend, wenn man keine Besserung sieht. Vor allem im Sommer, wenn alle in ihren weit ausgeschnittenen Oberteilen und Bikinis dasitzen und man selbst sich so unwohl fühlt.
    Danke für diesen Text! Hat mir wirklich gut getan!

    • Hallo liebe Mareike, vielen Dank für deinen Kommentar. Wie oben schon steht, ich kann das so gut verstehen… gerade im Sommer belastet es mich auch so sehr, weil ich Rückenausschnitte liebe. Aber jetzt funktioniert ja nicht mal mehr ein „normaler Ausschnitt“, weil die Pickel auch am oberen Rücken und Hals sind :-( Kleider für Hochzeiten kaufe ich nur hochgeschlossen, auch wenn sie im August sind, weil man nie weiß „kann ich, oder kann ich nicht Ausschnitt tragen?“. Ich werde es jetzt die 3 Monate auf Rat einer Freundin mit „Perenterol Forte“ versuchen. Eigentlich einem Mittel zur Vorbeugung von Durchfall :-D Das aber die Darmstruktur saniert und deswegen auch gegen Akne helfen kann. Ich habe ja nichts mehr zu verlieren und 3 Monate bis zur Therapie muss ich eh noch warten. Vielleicht liest du ja auch mal etwas darüber. Dir ganz viel Kraft und viele Grüße!

  9. Anni sagte am :

    Hallo , ich kann dich absolut verstehen. Ich habe auch immer noch damit zu kämpfen (auch noch mit 25 Jahren ). Es stört einen selbst immer mehr, als die Freunde oder der Freund und du musst dir schließlich selbst gefallen. Das kann niemand anderes für dich tun. Deswegen hoffe ich, dass dir die Therapie mit dem Akne- Mittel hilft ,ohne schlimme Nebenwirkungen. Meine Frage an dich ist, ob dir das Mönchspfeffer von bionorica nicht mehr geholfen hat? Ich habe den blogpost von dir gelesen und nehme es deswegen auch momentan ein. Erst wurde meine Haut so gut wie lange nicht mehr und nach ca 5 Wochen der Einnahme wurde sie nun etwas schlimmer (bin auch eine Woche vor der Periode . Vll hängt es damit zusammen, obwohl Mönchspfeffer an der Stelle hilfreich sein soll). Es wäre schön, wenn du mir nochmal deine weitere Erfahrung mit Mönchspfeffer erläutern könntest. Hat es dir irgendwann doch nicht mehr geholfen? Ganz viele liebe Grüße!
    Anni

    • Hallo liebe Anni! Schön, dass dir der Mönchspfeffer hilft :-) Bei mir war es aber auch ähnlich wie bei dir beschrieben (wobei zyklische Schwankungen bei mir völlig normal sind und ich glaube, dass man die nur schwer mit irgendwas unterdrücken kann. Selbst Frauen mit einer perfekten Haut bekommen da mal den ein oder anderen Pickel), deswegen habe ich Mönchspfeffer oft nach 2 oder 3 Monaten mal für 2 oder 3 Monate abgesetzt und dann wieder begonnen. Leider muss ich aber sagen, dass nie so ein krasser Effekt wie bei der 1. Einnahme bei mir eingetreten ist. Es wurde zwar immer etwas besser, aber nie mehr so wahnsinnig gut, wie die ersten 2 Monate. Leider. Ich habe es dann noch einmal mit Pascofemin versucht, ebenfalls rein pflanzlich, allerdings noch mit mehr als nur Mönchspfeffer drin, da hatte ich aber keinerlei Effekte, obwohl meine Cousine z.B. darauf geschworen hat. Ich denke, dass das alles sehr individuell ist, aber ich würde nicht an dem Produkt zweifeln, so lange du das nicht mindestens 2 oder 3 Zyklen versucht hast. Ich hoffe, dass er dir länger hilft als mir! Viele Grüße

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