reingeschlüpft

Du brauchst das nicht, um glücklich zu sein

Hallo ihr Lieben,

eine liebe Leserin hat mich mit ihrer privaten Nachricht zum Nachdenken gebracht. Ich habe euch ja in der letzten Zeit immer schön erzählt, dass es gut tut einen „Kalten Entzug“ bzgl. des Shoppens zu machen. Wie man leichter ausmistet und auch, dass man so viele schöne andere Dinge tun kann, als sich mit Mode und damit zu beschäftigen, was man unbedingt noch braucht und kaufen „muss“.

Das ist alles schön und gut, aber wie geht man mit diesem Drang etwas unbedingt haben zu wollen um? Klingt so lächerlich, ich weiß und viele halten das für übertrieben, aber wer mal ganz ehrlich zu sich ist wird sich mit Sicherheit an einige Situationen erinnern, in denen er diesen Drang verspürte und ihm auch nachgegeben hat. Sei es nach (oder vor) einer Klausur, nach einem Streit, nach dem Blick auf die Waage oder in den Spiegel, etc. pp. Ich könnte lange weiter machen. Vielleicht erinnert ihr euch auch gar nicht an eine konkrete Situation, kennt aber dennoch das Bedürfnis, jetzt in den Onlineshops zu stöbern oder in die Stadt zu fahren, um sich in den Läden umzusehen und vielleicht sogar etwas zu kaufen.

Vielen graut es davor, dass sie damit plötzlich aufhören sollen (bzw. es wollen). Denn was bleibt uns, wenn wir es tun? Es ist doch auch unser Hobby?
Genau, sehr viel Zeit. Und darum geht es unter anderem heute in meinem Beitrag.

Aber mal zu Anfang… woher kommt dieser Drang, ständig etwas Neues zu haben zu wollen? Des Besitzes wegen? Vielleicht. Aber ich würde behaupten, dass dies bei den wenigsten der Fall sein wird. Viel mehr geht es oft um etwas anderes. Nicht umsonst scherzt man oft darüber, dass Männer mit großen, teuren Autos wohl „etwas zu kompensieren haben“.

 

Die Suche nach dem Ich

„Wer bin ich?“. Dieser Frage gehen sicherlich nicht alle bewusst auf den Grund, aber unbewusst sicher die meisten. Gerade in jüngeren Jahren ist diese Frage ein zentraler Bestandteil unserer Identitätsentwicklung. Wir probieren herum, verändern uns, psychisch, physisch und vermutlich werden wir diese Frage niemals beantworten können, da wir uns im permanenten Wandel befinden. Neue Erfahrungen, Kontakte, Interaktionen, die Welt ist voll davon und prasselt auf uns nieder.

Die, die meinen zu wissen wer sie sind können aber vor allem eins: akzeptieren wie sie sind. So wie sie waren, wie sie sind und wie sie sein werden. Und Akzeptanz ist hier das zentrale Stichwort. Ganz dicht gefolgt von dem sich-selbst-Mögen. Dies ist aber noch ein kleiner Schritt weiter, der noch mehr Zeit benötigt.

Blicke ich auf meine Konsumgeschichte zurück, sehe ich vor allem eins: Unzufriedenheit. Mit mir, mit der Situation, mit Freunden, mit kommenden Plänen. Aber meistens einfach mit mir selbst. Nichts Dramatisches, ich bin dennoch ein wirklich glücklicher Mensch und unglaublich dankbar für all das, was ich habe, wo ich stehe, wer mit mir hier steht. Aber wie nennt man es heute so schön: Man hat ja doch auch seine #firstworldproblems. Und das ist der Punkt. Wir versuchen mit dem Kauf von Oberflächlichkeiten etwas auszugleichen, das so nicht auszugleichen ist. Wenn man versucht, Fett mit Wasser zu lösen, wird man auch nie richtig erfolgreich sein. Vielleicht sieht die Pfanne im ersten Augenblick sauber aus, wartet man aber ein paar Minuten, bis das Wasser verdunstet ist, wird man sich erneut mit dem Fettfilm auseinandersetzen müssen (für dieses absolut logische Beispiel muss ich mir gerade selbst auf die Schulter klopfen).

Was ich damit sagen will: Egal, weswegen ihr gerade unzufrieden seid: der Konsum von Kleidung, Kosmetik oder Ähnlichem wird euch nicht dazu verhelfen, mit euch oder den anderen Dingen zufriedener zu sein. Vielmehr ist er ein Fettfilm, der sich nie mit dem Wasser vermischen wird (wie poetisch).

 

Die Erde ist rund und alles dreht sich nur um mich

Ich gebe zu, meine Formulierung ist etwas drastisch, wenn auch passend. Denn sind wir mal ehrlich: wir nehmen uns selbst viel zu wichtig. Nicht im hochnäsigen, „Ich-will,-dass-alle-auf-mich-achten“-Sinne. Viel mehr im „oh-Gott,-ich-schäme-mich-vor-anderen-so-für-x-y-z“-Sinne. Ich kann nur von mir reden, aber meine größte Unsicherheit ist meine Haut. Das habe ich euch schon oft gesagt, aber vor allem sie ist der Grund dafür, dass ich so oft so unzufrieden bin. „Was die anderen wohl denken, wenn sie mich ansehen?“ – „Ungeschminkt kann ich nicht rausgehen, was sie wohl denken?“ – „Sie werden sich ekeln, ich muss versuchen alles abzudecken“.

Für viele wäre dies auch z.B. auf die Unzufriedenheit mit der eigenen Figur übertragbar, auf die Haare, die Füße, was auch immer. Es muss sich auch gar nicht auf physische beziehen, so kann man sich auch dafür schämen, dass man eher schüchtern und keine Partybiene ist, obwohl man denkt, dass letzteres viel toller wäre.

Es sind die Unsicherheiten, mit denen wohl jeder zu kämpfen hat. Aber halt, stopp, halten wir kurz inne und denken mal kurz nicht an uns. Lasst uns an die anderen denken. Meinetwegen an eure Familie, eure Freunde. An wen auch immer. Und denkt mal kurz darüber nach, wie lange ihr euch mit den vermeintlichen „Problemen“ dieser Personen beschäftigt. Wenn ihr eure Freundin anseht, die mit Hautproblemen zu kämpfen hat, was denkt ihr dann? Denkt ihr überhaupt was? Oder nehmt ihr nur wahr und achtet anschließend auf vollkommen anderen Dinge?

Denn wenn ich darüber nachdenke, ist mir all so etwas vollkommen egal. Das meiste nehme ich gar nicht wahr. Und wenn doch, dann ohne zu urteilen. Viel mehr bin ich mitfühlend und unterstützend, kann die Bedenken und die Traurigkeit nachvollziehen („Ja, die Akne stört mich auch“), oder aber auch nicht („Deine Figur ist doch wunderbar“). Dennoch sind das für mich Dinge, mit denen ich mich ohne Nachfrage nie länger als ein paar Sekunden beschäftige. Gesehen, vergessen, die Person für ganz andere Dinge geliebt.

Man verleiht seinen (optischen) Problemen viel zu viel Gewicht, gibt ihnen zu viel Macht. Mein Leben dreht sich z.B. jeden Tag um meine Haut, ich renne bestimmt 15x zum Spiegel um zu schauen, ob sich in den letzten 10 Minuten nicht doch alles zum Guten gewendet hat. Und wofür? Dafür, dass mir noch nie, niemals irgendjemand von meinen Freunden, meiner Familie oder aus sonst irgendeinem Kreis gesagt hätte, dass das ja doch echt doof aussieht. Niemand. Den meisten ist es nicht einmal aufgefallen. „Wie? Akne? Du?“ – ich zeige es ihnen – „Oh, ja. Habe ich noch nie drauf geachtet“. Klar, es wird keiner zu mir ankommen und sagen „Wow, wenn du in den Raum kommst, musste ich erstmal auf deine strahlende Haut achten“, aber darauf kommt es doch auch gar nicht an. Wir haben so viel mehr, das uns ausmacht.

Lange Rede kurzer Sinn: auch wenn sich alle (mir inkl.) damit rausreden, dass sie „das alles nur für sich machen und ihnen vollkommen egal ist, was andere von ihnen denken“ – was würdet ihr tun, wenn alle um euch herum blind wären? Euch über eure Figur Gedanken machen?  Über eure Haut, eure große Nase, eure zu kleinen Brüste? Ich zumindest nicht.  Es interessiert uns, was andere über uns denken. Das ist auch völlig normal. Wir wollen (meistens) gefallen und haben Angst, negativ aufzufallen. Aber macht euch bewusst, dass sich niemand so sehr auf euch und eure Probleme fokussiert, wie ihr es selbst tut. Und deswegen ist diesbezüglich etwas Entspannung angesagt. Das muss ich mir übrigens auch immer wieder sagen.

 

Positivem mehr Beachtung schenken

Zusätzlich fällt mir auf, dass man sich selbst immer nur an den negativen Dingen festkrallt. Mein Beispiel: Die Haut. Ich denke, jeder sieht nur mich und meine Haut. Die Pickel, die Unebenheiten, die Rötungen. Wenn ich dann wieder Zuhause bin und eine kleine Träne (okay, vielleicht sind es auch mehrere) verdrücke, hat mich meine Mutter nicht selten böse angeschaut und gesagt, dass ich mich doch gefälligst mal darauf fokussieren soll, was ich habe und wer ich bin.
Und sie hat so Recht.

Wir sind so wie wir sind. Groß, klein, dicker, dünner, dunkler, heller, schüchterner, redseliger, wie auch immer. Und das können wir nicht ändern, zumindest können wir uns nicht umkrempeln. Wir können optimieren, aber das ist ein Prozess und kein Endprodukt. Wenn die ständige Selbstoptimierung so ausartet, dass man sich mit nichts anderem mehr beschäftigt, läuft etwas gewaltig schief. Lasst uns doch viel mehr an unseren positiven Seiten arbeiten, diese hervorheben und betonen, um den Dingen, die wir nicht so sehr an uns mögen, weniger Raum zu geben. Ab und an können wir sie heraus holen, uns mit ihnen beschäftigen, aber dann wieder dazu übergehen, liebevoll zu uns zu sein.

Denn so wir aussehen, sehen wir gerade nunmal aus. Wir können dabei glücklich und zufrieden sein, lachen und dies auch ausstrahlen, oder mit dem selben Aussehen traurig sein, vielleicht griesgrämig schauen und uns zurückziehen. Welches „Ich“ von euch ist wohl das schönere Ich? Euren Salatteller richtet ihr vorher ja auch gerne hübsch an, bevor ihr ihn serviert und püriert ihn nicht vorher durch, obwohl ja sowieso das gleiche drin ist. Seitdem ich (jetzt übrigens auch unten) meine feste Zahnspange habe, lache ich übrigens nicht weniger. Viele hören ja auf, offen ihre Zähne zu zeigen, weil sie sich für ihre Spange schämen. Weil ein verkrampftes, geschlossenes Grinsen viel fröhlicher und offener aussieht, als ein breites, offenes Lächeln mit ein paar Brackets auf den Zähnen.
Nein.

Handwerkszeug

So, jetzt habe ich viel von Akzeptanz und Selbstliebe geredet, kommen wir zu dem spannenden Teil: ihr habt eure Muster selbst durchschaut und beobachtet euch nun selbst. Ihr habt euch fest dazu entschlossen nichts mehr zu kaufen, um euch selbst besser und vollständiger zu fühlen. Da müsstet ihr jetzt ganz schön viel Zeit haben, oder? Wie viel Zeit wir daran verschwenden, uns durch Onlineshops zu wühlen, in die Stadt zu fahren, durch die Geschäfte zu streifen, anzuprobieren, zu kaufen, eventuell wieder umzutauschen usw. usw. Diese Zeit will nun gefüllt werden – aber richtig!

Mir ist das wirklich sehr aufgefallen, dass ich mich gar nicht mehr so wirklich zu beschäftigen wusste, obwohl ich ein Mensch bin, der sich unglaublich gut und gerne alleine beschäftigen kann. Natürlich hat sich mein Leben nicht nur auf Onlineshops und Shoppen reduziert, aber trotzdem habe ich sicherlich 2 Stunden am Tag vor dem Laptop oder Instagram verbracht und habe mich von Inspirationsbildern berieseln lassen.

Und allein wenn man diese 2 Stunden am Tag mehr zur Verfügung hat, sind das über die Woche gerechnet 14 Stunden! V-i-e-r-z-e-h-n. Was man in 14 Stunden alles machen kann!

Ich habe dann z.B. angefangen, regelmäßig Sport zu machen. Allerdings völlig ohne Ziel. Einfach nur, um mir etwas Gutes zu tun, meinen Stress abzubauen, Spaß zu haben (ja, kein Scherz) und mich danach besser zu fühlen. Denn natürlich ist das unzufriedene Gefühl nicht weg, das wir mit dem Konsum zu verdrängen versuchen. Aber es ist so viel sinnvoller und nachhaltiger, seinen Körper zu bewegen und sich nach dem Sport gut zu fühlen. Auch wenn man optisch keine Veränderung feststellt (ich sehe nach 6 Monaten übrigens wirklich nichts, außer, wenn ich die Muskeln gezielt anspanne, oder mich eben bewege. Ansonsten hat sich mein Körper nahezu nicht verändert). Aber das ist okay! Denn wer mal Sport gemacht hat weiß, dass man sich viel fester fühlt, gestraffter, aufrechter und stärker (gut, nicht unmittelbar nach dem Sport, aber ein paar Tage später). Ich mag, wie sich die Muskeln anfühlen, dass sich meine Haltung richtet und das ganze Körpergefühl positiver ist. Mal ganz abgesehen von den vielen anderen positiven Effekten von Sport.

Zudem macht es mir seither mehr Spaß zu kochen. Wer manchmal meine Instastorys anschaut sieht, dass ich darin wahrlich miserabel bin. Aber das ist okay. Früher konnte ich nur 5 Gerichte kochen die nicht schmeckten, heute kann ich 10 davon. Aber das ist schön, es macht mir Spaß. Spaß, mich mit Rezepten auseinander zu setzen, sie umzusetzen und zu essen. Auch, wenn das Einkaufen für mich weiterhin eine „Qual“ ist und ich es so lange hinauszögere, bis es zwei Tage lang nur Nudeln mit Pesto gab. Aber das ist eine andere Geschichte.

Gerade jetzt in der Weihnachtszeit, hat man auch viel mehr Zeit, sich mit schönen Dingen für andere zu beschäftigen. Vielleicht geht der Geschenke-Kauf ein wenig unter, während man beim Suchen eigentlich auch noch immer die Augen aufhält, um für sich selbst schöne Sachen zu finden. Doch wenn man dies nicht mehr tut, setzt man seinen Fokus vollkommen anders und am Ende, wenn dann alle ihre Geschenke bekommen, ist die Freude der anderen durch kein Paar Schuhe zu ersetzen.

Gibt es sonst noch Hobbys, die ihr vernachlässigt, aber wieder gerne tun würdet? Der Klassiker bei vielen wird das Lesen sein. Ich habe damals damit „aufgehört“, weil es mir zu teuer war ein Buch zu kaufen und es nach 2 Tagen schon durchgelesen zu haben. Allerdings habe ich dann die Büchereien wieder für mich entdeckt. Wer kennt es nicht: Man kauft sich ein Buch und liest es dann doch nicht, weil es nach den ersten 10 Seiten doch nicht so spannend war, wie es schien. Das tut weh, ist ein Fehlkauf und vielleicht hindert es einen daran, weitere Bücher zu kaufen. Leiht ihr euch Bücher aus der Bücherei, ist das gar kein Problem. Ausgeliehen, nicht gelesen, zurück gebracht. Abends im Bett zu liegen, sich ein paar Kerzen anzuzünden und zu lesen ist so viel entspannender, als sich noch schnell durch die Onlineshops oder Instagram zu klicken.

Zusätzlich hat es mir unglaublich gut geholfen, mir vor Augen zu halten, wie viel Geld man für ein Kleidungsstück ausgibt und wie man dazu bereit ist, die selbe Summe in eine Aktivität zu stecken. 40€ für den Pullover? Kein Problem! 40€ für ein Konzert? Viel zu teuer! Ja, so habe ich gedacht. Gut, hier spielt auch noch sehr viel mit rein, ob man die 40€ entweder, oder investieren kann, oder ob man dann doch genug Geld hat, um auch beides zu tun. Allerdings bewegen sich letztere vielleicht auch in anderen Qualitäts-Sphären und kaufen wesentlich teurere Mode, dass dann eventuell auch nicht mehr so viel für solche Aktivitäten übrig bleibt.

Im letzten Jahr sind mein Freund und ich in den Urlaub gefahren. Es war ein sehr günstiger Urlaub, 400€ haben wir jeder für eine Woche bezahlt, inkl. Hotel, Flug und All-inclusive auf Fuerteventura. Denn unser Ziel war es, das Geld, das wir noch haben, möglichst gut zu investieren – in gutes Essen, Unternehmungen und Erlebnisse. Wir haben eine 4-stündige Quad-Tour über die Strände und die Straßen gemacht, sind 1 1/2 Stunden Jet-Ski gefahren (für mich übrigens eine Nahtoderfahrung, ich habe gedacht, dass ich sterben müsste, da ich als „Beifahrer“ die ganze Zeit nur in die Luft geflogen bin) und haben 4 Stunden auf einem Katamaran verbracht, inkl. Schnorcheln, Essen, Stand-up Paddeling und Boot fahren.

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Ich gebe zu, es war für mich sehr merkwürdig dann doch so viel Geld auszugeben (es waren für jeden glaube ich insgesamt um die 200€), aber wenn ich das mal vergleiche: Das Geld habe ich früher manchmal innerhalb von einem Monat einfach für drei Paar Schuhe ausgegeben. Und die haben mir keine wundervollen Erinnerungen verschafft, von denen ich heute noch zehre. Gerade letzte Woche bin ich all unsere Videos durchgegangen und habe mich so sehr gefreut, all das erlebt zu haben. Vor allem, weil ich in diesem Jahr keinen Urlaub machen konnte. Von den drei paar Schuhen ja… klar, hätte ich sie beim Tragen auch gemocht, aber um ehrlich zu sein, würden sie in mir kein wohliges Gefühl in der Bauchgegend auslösen, wenn ich sie nur ansehe oder an sie denke.

Deswegen: macht euch bewusst, was für tolle, schöne Dinge ihr mit dem Geld, das ihr nun nicht mehr in Klamotten, Beautyprodukte oder Einrichtungsgegenstände steckt, machen könnt. Und diese Erlebnisse werden euch auf ewig begleiten und euch auch dazu verhelfen, viel viel glücklicher zu sein. Mit euch und auch mit eurem Leben, so wie es jetzt ist. Denn das ist euer Leben. Eine Aneinanderreihung von Momenten. Nicht von Schuhen, Jacken, Taschen,Schmuck. Von Momenten.


Das war jetzt ein weiterer Mammut-Beitrag von mir und wäre ich nicht so verdammt schüchtern, wäre es vermutlich einfacher, würde ich euch das einfach bei Youtube vorbabbeln. Aber so habt ihr vielleicht schon einen eurer ersten neuen Aktivitäten begonnen: das Lesen. Seid offen, vielleicht wolltet ihr ja mal eine neue Sportart anfangen, einen Nähkurs belegen, euren Motorradführerschein beginnen. Es gibt so viel, das einem Spaß machen kann und jetzt ist die beste Zeit dafür.

Alles Liebe,

eure reingeschlüpft

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Dieser Beitrag wurde am November 5, 2016 um 10:17 veröffentlicht. Er wurde unter Fashion, weniger ist mehr abgelegt und ist mit , , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

11 Gedanken zu „Du brauchst das nicht, um glücklich zu sein

  1. Anna sagte am :

    Ich erkenne mich in deinem Beitrag zu 100% wieder.
    Liebe Grüße,
    Anna

  2. Schon wieder ein guter Artikel, danke für die Mühe, die du immer in deine Posts investierst! „Abends im Bett zu liegen, sich ein paar Kerzen anzuzünden und zu lesen ist so viel entspannender, als sich noch schnell durch die Onlineshops oder Instagram zu klicken.” Ja! So ist übrigens die Idee zu meinem Blog entstanden. :)
    Viele Grüße!

  3. nelsonamour sagte am :

    Was für ein schöner Beitrag! Ich habe mich in so vielen Aspekten die du genannt hast wiedererkannt – gute und schlechte.
    Dein Beitrag hat mich sehr zum nachdenken angeregt, vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße

  4. Sehr schöner Beitrag, der zum nachdenken anregt. Ich habe noch nie so viel Geld für Klamotten ausgegeben, aber ich shoppe sehr gerne und ich verspüre auch den Drang dazu. Ich sage mir dann selbst oft, dass ich das nicht brauche, aber ich habe noch keinen Weg gefunden es nicht zu wollen.
    Was mich auch immer motiviert zu sparen ist der Urlaub. Denn der hält in Gedanken ewig, die Klamotten nicht.
    Liebe Grüße, Dorie
    http://www.thedorie.com

  5. Denise sagte am :

    ich bin auch immer unsicher weil ich nicht die perfekte figur habe, aber definitiv schöne Kleidung zu meinen „hobbies“ gehört. Jetzt bin ich gerade umgezogen und habe mir gedacht hier den anfang für einen schönen aber nicht zu überlasteten Kleiderschrank zu starten – und schon bin ich 7 große Säcke kleidung los — das ist schon krass. Worauf ich aber hinaus wollte, ich habe dann in facebook an meine Freunde geschrieben dass ich ausgemistet habe und ob jemand vorbeikommen will. kurzerhand kamen 4 freundinnen, wovon eine noch eine Freundin gleich mitgebracht hatte und 2 stundne später standen da nur noch 3 Müllsäcke voll mit Kleidung und 6 Mädels die zufrieden waren – ich weil ich noch ein wenig geld damit verdient habe und die Mädels weil sie günstig neue klamotten bekommen haben :)

    1. hab ich mich gefreut weil ich leute gesehen habe die ich schon voll lang nicht mehr gesehen hatte und

    2. habe ich an dem tag nicht nur einmal gehört.. „als du geschrieben hast du hast ein paar sachen zum ausmisten da hab ich mich voll gefreut, du hast doch immer so schöne sachen… oder .. du hast immer so nen geilen style.

    darüber war ich mir garnicht bewusst eben weil der pulli xy bei mir nicht so sitzt wie bei anderen und so .. :)

    LG Denise :)

    • Liebe Denise, das ist ganz wunderbar! Auf diese Idee bin ich z.B. noch gar nicht gekommen, ich habe immer alles online reingestellt. Aber ich sollte genau das ebenfalls für meine Freundinnen machen :-) Und wie schön, dass du auch so positives Feedback bekommen hast, das freut mich sehr. Ganz viele Grüße!

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