reingeschlüpft

e.l.f. Make-up und andere schöne Sachen

Hallo ihr Lieben,

da ich in den letzten Beiträgen so viel zur Hautpflege gesagt habe, möchte ich euch heute (nochmal, einige kennt ihr vielleicht schon) ein paar Produkte vorstellen, die mir gerade dabei helfen gerne in den Spiegel zu schauen. Denn der Kampf mit Akne ist nicht immer leicht, auch wenn ich gleich zu Anfang sagen muss, dass es mir nicht darum geht, sie vollkommen zu verstecken. Ich bin kein Fan von full-coverage, da ich es zum einen nicht mag, wenn man offensichtlich erkennt, dass ich Make-up trage (da halte ich es sehr dezent: ein gutes Make-up ist für mich, wenn man es nicht sieht, der Teint aber dennoch ebenmäßig aussieht) und zum anderen weil ich auch das Gefühl auf der Haut nur schwer ertragen kann. Deswegen muss eine ganz leichte Formulierung her. Und wenn ich ehrlich bin „mag ich es lieber“ (ob man hier von mögen sprechen kann, ist natürlich fraglich), wenn man erkennt, dass sich ein paar Rötungen im Gesicht abzeichnen, als dass verdeckte Hügel auf meinem Gesicht sind, die man so gar nicht richtig zuordnen kann. Es ist okay, wenn man Pickel leicht durchschimmern sieht. So ist meine Haut und das kann ich gerade (leider noch) nicht ändern. Wer also auf der Suche nach der perfekten Full-Coverage-Routine ist, ist hier falsch.

Allgemein war ich auch lange kein Fan von flüssigem Make-up, da ich mir mit den Fingern (ja, die Erfahrung muss jeder mal machen…) und auch mit den Pinseln immer eine komische Struktur in die Haut einmassiert, bzw. direkt wieder neue Schüppchen gelöst habe. Seitdem ich einen feuchten Beautyblender benutze, bin ich ein großer Fan von flüssigem Make-up geworden.

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Meine derzeitige dekorative Kosmetik für die Haut

 

Da ich mich aber neuerdings mit reizarmer Pflege beschäftige (dafür nochmal einen kurzen Hops in meinen vorherigen Beitrag), greife ich nicht mehr einfach so zu den Produkten, die auf dem Handrücken gut aussehen, oder im Internet gehyped werden (gut, das habe ich zwar sowieso nie getan, aber ich habe mich z.B. darauf verlassen, dass die Produkte aus der Apotheke „gut“ sind und die aus der Drogerie „böse“ – das ist allerdings absoluter Quatsch, wie ich jetzt lernen durfte). Die Inhaltsstoffe sind wichtig und da bin ich dank der SuperTwins auf eine Marke namens e.l.f. aufmerksam geworden, die im niedrigeren Preissegment toll formulierte Produkte herstellt. Leider gibt es diese Marke bei uns nicht zu kaufen, deswegen ist man auf Versandhäuser wie amazon angewiesen und muss natürlich auch ein wenig mutig sein, um auf gut Glück eine Make-up Farbe zu bestellen. Ich war tatsächlich so mutig, yeah.

Denn die Farbe klang vielversprechend: hell und eher gelb-stichig, insgesamt nicht nachdunkelnd. Das ist perfekt für meine Haut. Ich bin tatsächlich sehr hellhäutig, würde mich allerdings nicht als „Kalkleiste“ oder als sehr blass beschreiben, da meine Haut dennoch einen gelblichen Unterton hat und deswegen eher warm aussieht (gut, da das Gesicht gerne gerötet ist, geht es auch gerne mal in Richtung Schweinchen, aber genau das kann man ja mit gelber Foundation gut ausgleichen).

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e.l.f. Studio Flawless Finish Foundation in Porcelain
Beauty Blender von TkMaxx

Das gute Stück hat einen Pumpspender, was ich persönlich ideal finde, da man so keine Bakterien mit seinen Fingern in das Produkt einmassiert und man eigentlich gut dosieren kann. Eigentlich schreibe ich deswegen, da sehr sehr kleine Mengen (also weniger als ein Pumpstoß) kaum möglich sind. Ich kann quasi nur auf den Pumpspender drücken oder nicht drücken, aber eine Dosierung von einer Zwischenmenge funktioniert nicht gut. Deswegen seht ihr auch gleich bei meinem Swatch (das Wort wollte ich schon immer mal benutzen), dass ich sehr viel Produkt auf meiner Hand verreiben musste… nichtsdestotrotz braucht man gut 1-2 Pumpstöße für das Gesicht und dafür ist die Menge auch wirklich ideal.

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(ich hätte mir meine Hände zuvor eincremen sollen, jetzt seht ihr natürlich sehr stark die Struktur meiner Haut und man könnte vermuten, dass es sich so absetzt – das ist allerdings nicht der Fall und liegt hier an der fehlenden Grundlage)

Wie bereits erwähnt ist die Farbe eher gelbstichig und hell, meinen Hautton trifft das Make-up i-d-e-a-l. Wer sich ein wenig orientieren mag, mir passt die Farbe der FitMe Foundation von Maybelline in 105 sehr gut und auch bei Mac (auch wenn ich mir nie etwas gekauft habe), schien die NC15 für mich geeignet zu sein.

Der Auftrag mit dem feuchten Beautyblender ist wunderbar, hier kann ich euch nur den Tipp geben, einen sehr weichen, fluffigen Beautyblender zu benutzen. Ich weiß, einige mögen den von ebelin, aber mir ist der viel zu hart und unflexibel gewesen. Meinen hier habe ich von TkMaxx (leider und gleichzeitig auch zum Glück, kann man sie zuvor nicht angrabbeln, weswegen man nie genau weiß, was für einen man nun erwischt) und der ist ganz ganz weich.

So, lange um den heißen Brei herum geredet, wie ist denn nun das Finish?
Das ist nämlich ziemlich genial. Ich neige ja eher zu einem Fettglanz in der T-Zone (wobei ich den gerade ziemlich gut im Griff habe) und deswegen muss ich das Make- up auch genau dort abpudern (dazu gleich mehr). Die Deckkraft ist eher leicht bis mittel, überdeckt keine Pickel und keine Sommersprossen, zaubert aber einen ebenmäßigen seidigen Teint ins Gesicht. Und ich möchte nochmal das seidig betonen. SEIDIG. Es ist nicht dewy, es ist nicht matt, es ist frisch und ganz seidig schimmernd – also wunderschön. Ich bin wirklich sehr sehr begeistert davon, obwohl sich ja viele bei einer fettenden Haut wünschen, dass alles matt ist. Es ist fast so, als würde die Foundation genau da schimmern, wo man es gerne haben möchte (sofern man eben auch an den richtigen Stellen abpudert).

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Ignorieren wir an dieser Stelle, dass ich meinen Lippenstift vorher hätte nachziehen sollen. Ich kann gerade selbst nicht ganz fassen, dass das meine Haut ist, wenn ich mich daran erinnere, wie ich noch vor kurzem aussah. Meine Pflege scheint anzuschlagen, juchu!

Das Make-up habe ich heute früh um 9 Uhr aufgetragen, jetzt um 14 Uhr habe ich nochmal nachgepudert. Es wird auch nicht „cakey“, wenn man nochmal drüberpinselt, sondern wieder schön seidig. Es setzt sich auch nirgends ab, läuft in keine Trockenheitsschüppchen, Fältchen o.Ä. Ihr merkt, ich bin verliebt. Hoffen wir, dass das auch so bleibt :-)

 

Zum Abpudern benutze ich sehr gerne das transparente Puder von essence, welches farblos ist (welch Überraschung), jedoch trotzdem minimal aufhellend wirkt. Am besten tupfe ich es mit einem Pinsel auf die Stellen, die ich mattieren möchte (nicht reiben!) und auch hier wird ein ganz samtiger Eindruck hinterlassen. Für den Preis wirklich grandios, ich benutze es fast täglich.
Und für die, die gerne Rouge-Töne in apricot-pfirsich mögen, habe ich einen kleinen Tipp: der touch blush in matt in der Farbe 10 „Peach me up!“ Es sind keine Schimmerpartikel enthalten, aber zaubert gerade deswegen eine ganz natürliche frische Farbe auf euer Gesicht. Und beide sind für sehr wenig Geld zu haben (Rouge: 2,45€, Puder: 2,95€)

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Das transparente Puder und „Peach me up!“ von essence

 

Wer kein Fan von flüssigem Make-up ist und nach einer Alternative sucht, dem kann ich nochmal das Mineral-Make-up von Bare Minerals ans Herz legen. Ich benutze es seit mehreren Jahren immer mal wieder in der matten Version, da die originale die Poren optisch vergrößert. Wer kleine Poren hat und einen „dewy“ Look möchte, ist damit gut bedient, wer allerdings auch eher gerne nachfettet und vergrößerte Poren hat, dem empfehle ich die matte Variante.

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Bare Minerals Matte Make-up in „Fair“

 

Das Make-up wird mit einem Pinsel aufgetragen und mit sanften Bewegungen eingearbeitet (je sorgfältiger man ist, desto natürlicher am Ende der Look). Einen ausführlicheren Bericht findet ihr hier, ich habe schon früher mal darüber geschrieben (allerdings für die originale Version). Ich wollte es allerdings nochmal erwähnen, da mich mehrere von euch danach gefragt hatten.

 

Ich hoffe sehr, dass die ein oder andere vielleicht ihr passendes Produkt finden kann. Für mich sind alle (gut, das e.l.f. Make-up hatte ich noch nicht im Dauertest) sehr gut verträglich, was wirklich schon etwas heißen mag. Am Ende könnt ihr bei den Preisen erstmal nichts falsch machen und vielleicht werden es ja tatsächlich Produkte, die ihr immer wieder benutzen wollt.

 

Viele Grüße,

eure reingeschlüpft

 

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Dieser Beitrag wurde am November 16, 2016 um 15:18 veröffentlicht. Er wurde unter Beauty abgelegt und ist mit , , , , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

3 Gedanken zu „e.l.f. Make-up und andere schöne Sachen

  1. nelsonamour sagte am :

    Du hast wirklich ein Händchen für anschauliches Beschreiben! Super Review! Freue mich schon auf deinen nächsten Beitrag. Liebste Grüße

  2. Corinna sagte am :

    Vielen Dank für deinen ausführlichen und anschaulichen Erfahrungsbericht!! Ich kämpfe auch mit einer trockenen Fetthaut / Seborrhoea sicca und habe bisher leider noch kein Make-up oder Puder gefunden, mit dem ich wirklich gut klarkomme. Darum habe ich mit großem Interesse deinen Bericht gelesen :) Klar, jede Haut ist anders – dennoch möchte ich gerne nachfragen, wie denn deine Erfahrung mit der e.l.f. Foundation jetzt nach ein paar Wochen / Monaten ist? Bist du weiterhin so begeistert? Ich hoffe „ja“ :) Weißt du, ob bei unserem Hautbild generell eher zu Make-up oder zu Puder zu raten ist? Oder muss da tatsächlich jeder seinen eigenen Weg finden?
    Dein Blog ist wirklich eine tolle Sammlung an Informationen! Vielen Dank dafür unter weiter so

    • Hallo liebe Corinna! Also, das ist etwas kompliziert. Ich bin mir nicht sicher, ob das Make-up meine Poren teilweise etwas verschlossen hat. Ich kann das nicht direkt darauf zurückführen und von meinen äußeren Umständen (Stress) trennen. Ich bin aber derzeit erstmal wieder dazu übergegangen Mineral Makeup von Bareminerals zu benutzen (das habe ich ja auch genannt?), weil ich weiß, das ich damit sehr gut klar komme.

      Das von e.l.f. möchte ich so nochmal testen, wenn mein Prüfungsstress vorbei ist. Rein von den Inhaltsstoffen her, ist da aber nichts drin, was irgendwas hervorrufen könnte, deswegen glaube ich, dass es nicht am Makeup liegt. Bei dem Preis würde ich es vielleicht einfach mal probieren, du kannst nicht so viel verlieren. Denn die Textur und auch die Optik sind wirklich grandios!

      Puder würde ich generell übrigens nur in Ausnahmefällen empfehlen, da Puder natürlich auch auf eine gewisse Weise austrocknend wirkt. Da muss man sich auch nochmal genau umsehen, welches Puder man benutzt. Wenn ich merke (gerade jetzt in Stresszeiten), dass meine Haut wieder etwas mehr fettet, benutze ich nur lokal das transparente Puder von Essence und tupfe es auf Stirn und Nase. Ansonsten lasse ich das Gesicht damit in Ruhe, denn sonst gerate ich zuminest wieder in den Teufelskreis zwischen Fett und Austrocknung.

      Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen, viele liebe Grüße!

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